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Dies ist eine Diskussion zum Thema [Managerstory] Vom Dorfverein in die Spitzenklasse? im FIFA 10 Forum, Teil der FIFA Classics Kategorie

: du mast dir wirklcih fiel mühe bin auc gespannt aus den nächsten tel...

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Alt 18.12.2009, 12:52   #41
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Standard AW: Vom Dorfverein in die Spitzenklasse?

du mast dir wirklcih fiel mühe bin auc gespannt aus den nächsten tel
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Alt 18.12.2009, 18:50   #42
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Standard AW: Vom Dorfverein in die Spitzenklasse?

Danke an euch Drei.
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Alt 19.12.2009, 12:17   #43
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Standard AW: Vom Dorfverein in die Spitzenklasse?

Kapitel 5 - Das Budget

Am nächsten Morgen war ich ziemlich müde, als ich zur Arbeit fuhr. Vor lauter Freude hatte ich kaum ein Auge zugemacht und stundenlang darüber nachgedacht, was uns in Zukunft mit unserem Kind alles erwarten würde. Wenn es ein Junge werden würde, könnte ich mit ihm Fußball spielen und vielleicht hätte er ja auch das Zeug dazu, einmal Profi zu werden. Mit einem Mädchen wusste ich noch nicht so recht etwas anzufangen, aber es gab ja auch Frauenfußball... Auch über mögliche Namen hatte ich mir schon den Kopf zerbrochen. Dabei hatten sich Sebastian und Jessica im Laufe der Nacht als meine Favoriten herauskristalisiert. Amy schien sich darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht zu haben. Zumindest schien sie beim Frühstück fast schon etwas genervt von meinen Gedankenspielen zu sein. Immerhin würde es ja noch acht Monate dauern und bis dahin sehe die Welt sowieso schon wieder anders aus. Irgendwo hatte sie da sicherlich recht und ich versuchte mich erstmal auf meine anstehenden Aufgaben als Trainer zu konzentrieren.

Ich nahm die letzten Stufen und klopfte dann an die Bürotür, wo Heribert mich schon erwartete.

"Guten Morgen Olaf, was grinst du denn so komisch, haben sie dir heute morgen was in den Tee getan?"

Jetzt, wo er es ansprach, fiel mir in der Tat auf, dass meine Mundwinkel eine ungewohnte Stellung eingenommen hatten. Das musste wohl wirklich komisch aussehen, sodass ich versuchte, wieder eine etwas ernsthaftere Miene zu machen.

"Amy ist schwanger."

"Glückwunsch, wann ist es denn so weit?"

"Vorraussichtlich in acht Monaten. Aber bevor ich wieder gehe, wie ist denn das Meeting gestern gelaufen?"

"Eigentlich ganz zufriedenstellend. Da wir in dieser Saison in allen Bereichen mehr Einnahmen als geplant verbuchen konnten, wird auch der Etat für die kommende Saison auf insgesamt 55 Millionen angehoben. Vier Millionen wurden bereits für Spielertransfer ausgegeben, die übrigen 51 Millionen verteilen sich folgendermaßen: 36 Millionen für Spielergehälter, fünf Millionen für Transfers, fünf Millionen für die Infrastruktur und sechs Millionen für alles andere."

"Hmm, fünf Millionen für weiter Transfers ist natürlich nicht sehr viel. Da hätte ich mir schon etwas mehr Spielraum gewünscht."

Sollte das wirklich der "gewisse Rahmen" für Investitionen sein, den Heribert in dem Vertragsgespräch angedeutet hatte? Zum ersten Mal seit der Vertragsunterzeichnung machte sich bei mir ein wenig Enttäuschung breit, immerhin hatte ich mir durchaus etwas mehr erhofft. Zumal die Saison doch so erfolgreich verlaufen war.

"Wie gesagt, wir haben ja schon vier Millionen investiert. Und ein Transfervolumen von neun Millionen Euro ist für uns schon extrem hoch, so viel wurde in den letzten drei Saisons zusammen investiert."

Das klang natürlich schlüssig und wenn ich etwas darüber nachdachte, waren fünf Millionen garnicht mal so schlecht. Was hatte ich auch groß erwartet? Über meine Vorstellungen musste ich nun selbst den Kopf schütteln.

"Ja, du hast wohl recht. Es gibt ja auch ein paar Spieler, die in meinen Augen den Verein verlassen sollten. Dadurch kommt ja auch wieder ein bisschen Geld rein."

"Und an wen dachtest du da?"

"Für Alexander Vasoski sehe ich keine Zukunft mehr bei uns, genauso für Mehdi Mahdavikia."

"Nun gut, wahrscheinlich hast du recht, auch wenn es schade ist. Soll ich dann nachher die Berater der Spieler informieren?"

Er wühlte in seinen Unterlagen nach den Kontaktdaten der Berater.

"Tu das, ich werde den Spielern auch noch persönlich meine Entscheidung begründen. Erstmal möchte ich mich gleich aber um unseren eventuell ersten Neuzugang kümmern."

Scheinbar überrascht schaute Heribert auf.

"Du hast also schon jemanden im Auge? Erzähl!"

"Ich war ja vor ein paar Wochen in Russland und habe mir einige Spieler angeschaut und Kontakte geknüpft. Gerade für die Linksverteidigerposition habe ich da einen tollen Kandidaten entdeckt, da Christoph sich ja verletzt hat und wir länger auf ihn verzichten müssen ist da dringender Handlungsbedarf. Mehr möchte ich aber noch nicht verraten."

Ich grinste und zwinkerte ihm zu, wofür ich einen enttäuschten Blick von Heribert erntete.

Wir besprachen noch den übrigen Tagesablauf. Heribert würde sich um die Berater von Vasoski und Mahdavikia kümmern, während ich meine Kontakte nach Russland spielen lassen wollte. Außerdem nahm ich mir vor, Vasoski und Mahdavikia noch persönlich meine Entscheidung mitzuteilen. Doch so weit sollte es nicht kommen...


Ich wollte gerade die Tür meines Autos öffnen, um meinen Laptop herauszuholen, auf dem ich einige wichtige Daten über meinen Wunschspieler gespeichert hatte, als sich eine Hand fest auf meine Schulter legte.

"Olaf, altes Haus!"

Erschrocken zuckte ich zusammen. Langsam drehte ich mich um und sah ein vertrautes Gesicht mir gegenüber stehen.

"Ich fass es nicht. Was machst du denn hier Alex?"

"Das sollte ich dich eher fragen, immerhin musste ich aus den Medien erfahren, dass du die Eintracht übernimmst. Schäm dich!"



Er war also immernoch der Alte und hatte immer ein Lächeln auf den Lippen. Auch äußerlich hatte er sich in den letzten Jahren scheinbar kaum verändert und wirkte frisch wie eh und je.

"Ja, tut mir leid. Die letzten Wochen waren doch etwas stressig und du hast dich seit dem Unfall ja auch nicht mehr gemeldet. Aber lass uns doch in mein Büro setzen und eine Tasse Kaffee trinken."


In meinem Büro angekommen, bemerkte ich erstmal, wie unaufgeräumt mein Arbeitsplatz eigentlich war. Der Schreibtisch war von losen Blättern nur so übersät und auch auf dem Boden stand noch der ein oder andere Papierstapel, der darauf wartete, eingeräumt zu werden. Normalerweise machte mir das wenig aus, aber wenn jemand zu Besuch kam, war mir das doch ein wenig peinlich. Also packte ich schnell alle Blätter auf dem Schreibtisch zusammen auf einen Stapel und platzierte ihn, nicht sichbar für Axel, in einer Ecke hinter meinem Schreibtisch.

"Wie ich sehe, hast du dich überhaupt nicht verändert. Schon damals während den Klassenfahrten konntest du keine Ordnung halten und ich als Ordnungsfreak war nur mit Aufräumen beschäftigt, während du dich mit den anderen vergnügt hast."

"Das waren noch Zeiten."

Inzwischen brachte uns Steffi, unsere Sekretärin zwei Tassen Kaffee und ein paar Plätzchen vorbei. In der Tat schien auch sie überrascht, dass sie endlich mal genug Platz auf meinem Schreibtisch vorfand, um das Geschirr abzustellen.

"Danke Frau Lauert, wie Sie sehen, habe ich meinen Schreibtisch extra für Sie aufgeräumt."

"Sparen Sie sich doch Ihr blödes Gelaber, morgen sieht das hier alles sowieso wieder aus als ob hier eine Bombe eingeschlagen wäre."

Wir unterhielten uns noch stundenlang über das, was in den letzten Jahren so alles passiert war. Während ich mit meinem Schicksal und der Amputation kämpfte, hatte Axel studiert und dann seinen Trainerschein gemacht. Natürlich zeigte ich ihm auch ein Foto von Amy und erzählte ihm von der Schwangerschaft.

"Das freut mich wirklich für dich. Du hast dir ja eine hübsche Freundin geangelt, respekt."

"Ja, ich weiß, sie ist wundervoll. Wie läuft es denn bei dir in Sachen Liebe?"

"Ich kann nicht klagen, ich bin seit zwei Jahren glücklich vergeben."

Plötzlich kam mir eine Idee und ohne groß darüber nachzudenken, schoss es aus mir heraus.

"Du hast doch deinen Trainerschein gemacht. Was hältst du davon, wenn du mir nächste Saison als Co-Trainer zur Seite stehst?"

Seine Augen weiteten sich. Scheinbar überraschte ihn dieses Angebot.

"Olaf, das wäre echt großartig. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, das wäre echt ein Traum."

"Nicht nur für dich, ich fänds wie gesagt klasse, wenn wir zusammenarbeiten würden."

Jetzt galt es nurnoch Heribert von der Idee zu überzeugen, aber da er vollstes Vertrauen in mich hatte, war auch er sofort dafür und hatte dementsprechend nichts auszusetzen. Somit konnte ich hinter der Vergabe des Co-Trainer-Postens schonmal einen Haken machen.
Jetzt musste ich "nurnoch" Vasoski und Mahdavikia meine Entscheidung über ihren Verkauf mitteilen und mögliche Neuverpflichtungen in die Wege leiten. Doch das konnte noch einen Tag warten, da Alex und ich beschlossen, nach diesem ereignisreichen Tag erstmal in einer Kneipe um die Ecke mit einem Bier auf die bevorstehende Zusammenarbeit anzustoßen.


FORTSETZUNG FOLGT..
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Geändert von Chris. (20.12.2009 um 11:42 Uhr).
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Alt 19.12.2009, 12:39   #44
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Standard AW: Vom Dorfverein in die Spitzenklasse?

schöner beitrag^^ bin gespannt wies weiter geht
scora472 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2009, 13:20   #45
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Standard AW: Vom Dorfverein in die Spitzenklasse?

schön geschrieben...ob Heribert schon ahnt, dass Olaf als Trainer versagt und die Eintracht absteigt?
acillus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2009, 11:29   #46
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Standard AW: [Managerstory] Vom Dorfverein in die Spitzenklasse?

der co trainer heißt alex oda?
einmal steht da axel^^
schoebbi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2009, 11:47   #47
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Standard AW: [Managerstory] Vom Dorfverein in die Spitzenklasse?

hab ich mir auch gedacht wo ichs gelesen hab das der einemal alex un das andre ma axel heißt^^
scora472 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2009, 21:44   #48
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Standard AW: [Managerstory] Vom Dorfverein in die Spitzenklasse?

machst du Künstlerpause oder kommt die Tage noch was?
acillus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2009, 22:05   #49
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Standard AW: [Managerstory] Vom Dorfverein in die Spitzenklasse?

Mal schauen
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Alt 26.12.2009, 12:27   #50
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Standard AW: [Managerstory] Vom Dorfverein in die Spitzenklasse?

Kapitel 6 - Die Transferverhandlungen

"Ich wünsche Ihnen noch viel Glück für Ihre weitere Karriere."

Mit diesen Worten beendete ich das Telefonat und stützte mich nachdenklich mit meinem Ellenbogen auf den Schreibtisch. Mehdi Mahdavikia klang doch sehr enttäuscht von meiner Entscheidung. Vielleicht hätte ich doch erstmal die ersten Trainingseindrücke abwarten sollen. Nein, der Budgetrahmen ist nunmal sehr begrenzt, da kannst du keine Rücksicht auf einzelne Spieler nehmen. Mit diesen Worten schaffte ich es letzlich mein schlechtes Gewissen wieder zu beruhigen und meine Gedanken wieder auf meine Arbeit zu lenken. Immerhin musste ich Alexander Vasoski als nächstes die frohe Botschaft überbringen, dass ihn das gleiche Schicksal ereilen würde wie Mahdavikia. Also nahm ich wieder die Telefonliste zur Hand und tippte die passende Nummer in den Hörer ein.

"Alexander Vasoski hier, mit wem spreche ich?"

"Guten Tag, ich bin's Olaf Berau..."

Er unterbrach mich.

"Herr Berau, gut, dass Sie anrufen."

Nunja, ich bezweifelte, dass er das immernoch so sehen würde, wenn er den Grund für meinen Anruf erfuhr.

"Die Sache ist die, ich halte sehr viel von Ihnen als Trainer und glaube auch, dass Sie die Eintracht sportlich weiter nach oben bringen können. Aber die letzten zwei Jahre verliefen einfach sehr enttäuschend für mich. Vor zwei Tagen hat sich der FC Schalke 04 bei mir gemeldet und wäre an einer Verpflichtung interessiert. Aus diesem Grund wollte ich Sie bitten, mir die Freigabe zu erteilen. Ich brauche einfach mal wieder eine neue Umgebung, in der ich nochmal neu angreifen kann."


Ich atmete erleichtert aus. Immerhin würde es Alexander Vasoski im Gegensatz zu seinem Mitspieler scheinbar richtig freuen, wenn er gehen dürfte. Wobei ich, bei allem Respekt, schon überrascht war, dass sich ausgerechnet einer der besten Vereine der Liga um ihn bemühte.

"Genau aus diesem Grund wollte ich auch mit Ihnen sprechen, da ich auf Ihrer Position derzeit stärkere Spieler sehe. Von daher werde ich Ihnen bei Ihrem Wechsel keine Steine in den Weg legen. Nur die Vereine müssten sich noch auf eine Ablösesumme einigen."

"Vielen Dank Herr Berau für Ihr Verständnis. Ich denke, Sie werden schon bald ein Angebot des FC Schalke vorliegen haben. Nochmals vielen Dank!"

Nachdem ich den Hörer wieder in die Station einrasten ließ, lehnte ich mich entspannt in meinem Bürostuhl zurück. Ich war wahrlich kein Freund davon schwierige Entscheidungen zu überbringen, aber was sein musste, musste eben sein. Umso schöner, wenn man damit sogar jemandem eine Freude machen konnte.

Also bereitete ich Heribert darauf vor, dass er in Kürze mit einem Angebot aus Gelsenkirchen für Alexander Vasoski rechnen konnte und hatte nun endlich Zeit, mich um den ersten Neuzugang zu kümmern. Auf meinem Laptop hatte ich dazu einige wichtige Informationen und Eindrücke, die ich in Russland gesammelt hatte, abgespeichert.

Zitat:



Alan Dzagoev stammt aus der Talentschmiede von ZSKA Moskau. In der letzten Saison feierte er sein Profidebüt für ZSKA und kam insgesamt auf 20 Einsätze in der russischen Premier Liga, in denen er acht Torvorlagen und acht Tore verbuchen konnte und durch ansprechende Leistungen auf sich aufmerksam machte.
Dzagoev zählt in Russland zu den größten Nachwuchshoffnungen des Landes und wurde auch schon von einigen Vereinen aus den Topligen Europas ins Auge genommen. Daher ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis er ZSKA verlassen wird.

Stärken:
Seine Stärken liegen vor allem in seinen schnellen Antritten. Gepaart mit seiner starken Technik kann er dadurch immer wieder schnelle Vorstöße und das Angriffsspiel seiner Mannschaft unterstützen. Beeindruckend ist auch sein gutes Auge und seine erstklassige Spielübersicht, die vor allem dann zum Tragen kommt, wenn er den Mitspieler perfekt in Szene setzt und dieser nur noch einschieben muss. Nicht zu vergessen ist aber auch seine Trefferquote, acht Tore sind als Mittelfeldspieler schon enorm.
Neben seinen Stärken in der Offensive ist auch seine Ruhe und Abgeklärtheit in der Defensive beeindruckend. Selten habe ich einen Spieler in dem Alter gesehen, der so gekonnt einen Ball ablaufen kann ohne dabei in Hektik zu verfallen. Selbst wenn er am eigenen Strafraum mal unter Druck gerät, schafft er es immer wieder die Situation zu klären, wobei er nicht selten sogar den besser postierten Mitspieler findet, anstatt den Ball einfach blind nach vorne zu dreschen. Was man auch noch beachten sollte ist seine beidfüßigkeit, sowohl links als auch rechts hat Dzagoev einen klasse Schuss.


Schwächen:
Auch wenn Dzagoev für sein Alter schon sehr weit ist, gibt es natürlich noch einige Punkte, wo er sich durchaus verbessern sollte. Er muss weiter an seinem Defensivverhalten arbeiten und sein Stellungsspiel verbessern, um noch enger am Gegenspieler sein zu können. Gerade bei schnellen Gegenangriffen wurde er ein ums andere Mal überlaufen.
Außerdem sollte er darauf achten am eigenen 16er nicht zu ruhig zu agieren. So durfte ich doch einige Szenen beobachten, in denen sein Trainer einem Herzinfarkt nahe schien, als er wiedermal erst einen Gegenspieler ausdribbelte, bevor er den Ball aus der Gefahrenzone beförderte.


Fazit:
Alan Dzagoev bringt alles mit, um auch in einer stärkeren Liga bestehen zu können. Wenn man ihm die nötige Zeit und das Vertrauen entgegenbringt und er weiter an sich arbeitet, kann er es zu einem der besten offensiven Mittelfeldspieler der Welt schaffen.
Einziges Manko: Eine Verpflichtung dürfte auf Grund der hohen Schmerzgrenze von ZSKA Moskau nicht ganz billig werden.



Mit Dzagoev würden wir die enge Personaldecke im Sturm beheben, denn drei Stürmer sind eindeutig zu wenig. Außerdem würde er den bisher immer gesetzten Stürmern ordentlich Druck machen, dachte ich mir noch, während ich die Nummer seines Beraters Nikola Davidenko, mit dem ich schon in Russland kurz Kontakt hatte, in den Hörer eintippte.

"Davidenko."

"Guten Tag Herr Davidenko, hier spricht Olaf Berau. Vielleicht erinnern Sie sich."

"Ah, guten Tag, was verschafft mir die Ehre?"

"Ich bin jetzt Trainer bei Eintracht Frankfurt in Deutschland und hätte großes Interesse einen Ihrer Klienten in die Bundesliga zu holen. Es handelt sich dabei um Alan Dzagoev."

"Das klingt erstmal nicht uninteressant. Sie kamen in unseren Gesprächen sehr ehrlich und sympathisch rüber, aber das alleine reicht natürlich nicht aus. Ich meine, was können Sie Ihm bieten, damit ein Wechsel für ihn von Vorteil ist?"

"Wir haben das Ziel, in den nächsten Jahren eine erfolgreiche Truppe zusammenwachsen zu lassen, die in absehbarer Zeit ins internationale Geschäft einziehen kann. Außerdem kann ich wohl mit recht behaupten, dass ich durchaus mit jungen Spielern umzugehen weiß. Alan Dzagoev würde hier die volle Unterstützung und seine Einsatzzeiten bekommen, darauf können Sie sich verlassen. Auch vom Umfeld her hat er bei uns die Chance sich in Ruhe zu entwickeln und an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen, ohne unter dem ganz großen Druck zu stehen, so wie es bei einem größeren Verein vielleicht wäre."

"Hmm, das klingt wie gesagt alles sehr gut und ich bin mir sicher, dass Alan auch nicht abgeneigt wäre in die Bundesliga zu wechseln. Allerdings hat er noch einen langfristigen Vertrag bei ZSKA, von daher müssten Sie sich erstmal mit dem Verein einigen. Ich werde aber versuchen ein gutes Wort für Sie einzulegen, ich habe sehr gute Kontakte zum Management."

"Danke, dass wäre sehr nett. Ich melde mich dann wieder bei Ihnen, falls die Verhandlungen zu einem Ergebnis führen sollten."

"In Ordnung. Bis dann."


Ich legte den Hörer wieder auf. Doch noch bevor ich darüber nachdenken konnte, wie hoch die Ablöse für Dzagoev wohl sein könnte, stürmte Frau Lauert in mein Büro, natürlich ohne vorher anzuklopfen.

"Huch, guten Tag Frau Lauert. Tut mir leid, ich muss Ihr Klopfen wohl überhört haben."

Ich lächelte Sie freundlich an, aber erntete komischerweise wiedermal nur ein giftiges Gemurmel.

"Jaja hmm... Herr Bruchhagen hat mich gebeten Ihnen Bescheid zu geben, er wartet in seinem Büro."

"Danke, ich werde..."

Naja, da war sie auch schon wieder verschwunden. Irgendwie muss man sie doch einfach lieb haben, dachte ich mir noch, wobei ich mir ein Lachen nicht verkneifen konnte. Danach erhob ich mich und machte mich auf den Weg in Heriberts Büro, was gleich am anderen Ende des Ganges lag.


Heribert schien wirklich einige Neuigkeiten zu haben. Ich hatte mich noch nicht ganz hingesetzt, da schoss es schon förmlich aus ihm heraus.

"Olaf, es hat sich einiges ereignet. Und zwar hat mich Andreas Müller angerufen. Er wäre bereit, eine Ablöse von einer Millionen Euro für Vasoski zu bezahlen. Außerdem hat mich Michael Meier noch kontaktiert und zwar... ach, erzähl ich dir gleich. Was hältst du erstmal von dem Angebot für Vasoski?"

Was sollte ich schon davon halten, abgesehen davon, dass da scheinbar jemand Geld zu viel hatte?

"Gefällt mir. Ich hätte eher mit einem niedrigeren Angebot gerechnet. Nimm es am besten so schnell wie möglich an."

"Ja, so in etwa hatte ich mir das schon gedacht. Jetzt zum 1.FC Köln, sie würden gerne Mahdavikia verpflichten. Sie bieten für ihn 500.000 €. Was hälst du davon?"

"Ich habe vorhin mit dem Berater von Alan Dzagoev gesprochen und er meinte, ein Kauf dürfte nicht ganz billig werden. Sein Marktwert liegt bei 7 Millionen, also rechnen wir mal mit 8 Millionen für Dzagoev.
Das Transferbudget von fünf Millionen plus eine Millionen für Vasoski und 500.000 für Mahdavikia läge dann bei 6,5 Millionen, wir brauchen aber mindestens 7,5 Millionen um nach dem Dzagoev-Transfer noch etwas übrig zu haben."


"Und was heißt das jetzt?"

"Dass mir 500.000 zu wenig ist und es mir recht wäre, wenn du da noch etwas rausschlagen könntest. Auch wenn da wohl nicht mehr allzu viel zu erwarten ist."

"Ok, ich werde mal schauen, ob da noch etwas drin ist. Außerdem werde ich bei ZSKA Moskau wegen Dzagoev nachfragen. Du rechnest mit 8 Millionen?"

"Ja, wobei das wirklich schon die Schmerzgrenze wäre. Aber wie gesagt, er hat noch einen langfristigen Vertrag, von daher ist die Ausgangsposition nicht besonders günstig für uns."

"Nun gut, ich werde mal schauen, was sich die Russen in etwa vorstellen."


Insgesamt klangen die Neuigkeiten von Heribert also doch recht vielversprechend. Allein mit dem Verkauf von Vasoski und Mahdavikia würden wir vielleicht schon den Dzagoev-Transfer finanzieren können und wir hätten, falls Heribert da noch was rausholen kann noch etwas übirg. Keine schlechte Summe, zumal ich mir für die anderen offenen Positionen einige Leihgeschäfte vorstellen könnte.
Somit konnte ich erstmal entspannt und zuversichtlich nach Hause fahren und den Abend mit Amy genießen. Glücklicherweise war sie nicht mehr so launisch wie noch heute Morgen, sodass wir uns einen gemütlichen DVD-Abend machen konnten. Nur ihre Essgewohnheiten machten mir langsam sorgen. Ich hoffte nur, dass das keine bleibenden Schäden bei unserem Baby hinterlassen würde...

FORTSETZUNG FOLGT..
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