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Dies ist eine Diskussion zum Thema FIFA 11 @ Gamescom im FIFA 11 Forum, Teil der FIFA Classics Kategorie

: Da wir auch dieses Jahr wieder für euch auf der Gamescom in Köln waren und von EA u.a. zu den ...

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Alt 22.08.2010, 17:26   #1
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Da wir auch dieses Jahr wieder für euch auf der Gamescom in Köln waren und von EA u.a. zu den FIFA 11 Präsentationen für PC durch Lead Producer Ian Jarvis und für Konsole durch Lead Producer David Rutter eingeladen wurden. Zusätzlich hatten wir auch noch die Chance in der EA Community Lounge mehrere Stunden FIFA 11 in Ruhe an zu spielen.

In den folgenden Tagen wollen wir euch diese Eindrücke, die wir dabei sammeln und erfahren konnten Stück für Stück präsentieren, damit auch Ihr schon vorab bevor die Demo kommt einen besseren Eindruck von FIFA 11 bekommt.
Anfangen werden wir heute mit allgemeinen Infos zum EA Stand und einigen Bildern von diesem, danach wird es schonmal einen kurzen Ersteindruck geben und zum Schluss wird es dann den langen ausführlichen Bericht von der PC Version folgen und ggf. auch ein Bericht von der Konsolenversion, falls wir dies zeitlich auch noch schaffen.

Ihr könnt also gespannt sein und euch schonmal auf einige interessante und positive Sachen freuen.

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Inhaltsverzeichnis:
  • EA Stand & FIFA 11 Bereich
  • Bilder vom EA Stand

Geändert von apollox (22.08.2010 um 21:02 Uhr).
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Alt 22.08.2010, 21:01   #2
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EA Stand & FIFA 11 Bereich



Fangen wir mal an mit dem Aufbau des gesamten EA Stands und dem FIFA 11 Bereich.
Auch dieses Jahr war der EA Stand wieder in Halle 6 im hinteren Teil und nahm ungefähr 25% der Halle ein, jedoch gab es dieses Jahr zu dieser Hauptfläche in der ESL Gaming Area auch noch 2 weitere kleinere Bereiche von EA. Insgesamt haben die also auch wie letztes Jahr alles andere als nur gekleckert, sondern eher geklotzt.

Bevor ich zur Struktur des Hauptstands komme, werde ich kurz sagen was EA in der ESL Gaming Area den Besuchern angeboten hat. In dem einen kleinen Bereich gab es die Möglichkeit Need for Speed World anzuspielen, also den MMOPG Teil der NFS Serie und auf der anderen kleinen Fläche dort gab es eine zusätzliche Möglichkeit FIFA 11 anzuspielen, wo die Wartezeiten deutlich kürzer waren wie auf dem Hauptstand.



Wie er auf diesem Standplan erkennen könnt, ist die Struktur relativ ähnlich wie letztes Jahr, das heißt vorne hat man die Bühne mit einer riesigen geschwungenen Leinwand, für welche 5 riesige Beamer Monster nötig sind. Zusätzlich hat man auch wieder die 2 Tribühnen, wo man sich setzen kann um sich auszuruhen oder der Bühnen Show bzw. Leinwandshow zu folgen.
Links und Rechts von der Bühne waren wieder 2 geschlossene Bereiche, wo den Besuchern eine Videopräsentation von "Dragon Age 2" und dem neuesten "Medal of Honor" Teil gezeigt wurden. Rechts von der Bühne und dem seitlichen Gang konnte man sich "Gun Club" ansehen, sowie "DarkSpore" in einem Raum und auch "Crysis 2", was sicherlich was besonderes war, da dies in 3D zu meist stattfand.
Hinter den Tribühnen und somit im Mittelteil gab es wieder einen großen Bereich für den aktuellsten Need for Speed Teil, also "Need for Speed Hot Pursuit" mit insgesamt 24 Plätzen zum anzoggen und sehr langen Warteschlangen, das nachträglich sogar Bänder gezogen werden mussten, um die Schlange besser zu ordnen. Um den neuesten NFS Teil noch besser zu präsentieren, standen dort auch 2 echte Supersportwagen, welche durch mehrere Damen in kanppen Röcken in Szene gesetzt wurden.
Rechts vom NFS Bereich befand sich der Sims Bereich, wo einmal "Die Sims Konsolenversion" anspielbar war, als auch "Sims - Im Mittelalter".
Links außen befand sich der große "FIFA 11" Bereich + "Fußball Manager 11", der dieses Jahr deutlich begehrter war durch die Besucher, als letztes Jahr.
Insgesamt gab es dort 8 PCs um mit bis zu 3 Leuten theoretisch FIFA 11 PC anzutesten, wobei letzlich eigentlich immer nur 2 zur Zeit an einem PC dies getan haben. Auf der Rückseite von den PCs war eine größere gemütliche Couch aufgebaut, wo man an 5 Bildschirmen die XBOX 360 bzw. PS3 Version anspielen konnte. Doch für die Konsole gab es auch noch eine Art echtes Spielfeld, wo insgesamt 22 Konsolen aufgebaut waren, wo nochmals bis zu 44 Besucher gleichzeitig FIFA 11 Konsole anspielen konnten. Doch es gab am linken Rand noch viele weitere Konsolen, wo das anspielen möglich war. Dies war aber auch gut so, da der Ansturm auf die Konsolen einfach enorm war.
Als Krönung gab es aber auch noch die Möglichkeit sein eigenes Cover zu bekommen, wo man entweder neben Özil, Kaka oder Adler drauf sein konnte im Nationaldress. Und wenn wundert es, die meisten wollten an Stelle von Özil drauf sein, da bekanntlich viele mit der Özil Haltung auf dem Cover sehr unzufreiden sind.
Vor dem zentralen Stand Bereich gab es wieder links den großen "Star Wars: The Old Republic" Bereich, wo man sowohl das Spiel testen konnte, als auch eine Videoshow anschauen konnte, doch für beides gab es sehr lange Warteschlangen, auf Grund der sehr vielen Star Wars Fans.
Rechts vom Star Wars Bereich gab es noch die Info Area, die EA Sports Bar zum chillen und auch die "Rockband 3" Bühne, auf der man den dritten Rockband Titel testen konnte.

Abschließend kann man sagen, es war auf alle Fälle ein sehr guter Auftritt von EA wieder mit vielen Anspielmöglichkeiten, aber auch einem sehr netten Rahmenprogramm mit Interviews, Producer Präsentationen und den üblichen Aktionen wie dem "Case Contest" usw.
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Alt 22.08.2010, 21:06   #3
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Bilder vom EA Stand

Hier sind einige Bilder vom gesamten EA Stand samt einer Bilder Gallerie zum leichteren und schnelleren durch switchen aller Bilder.






Galerie:
Galerie: Gamescom 2010 Bilder - abload.de
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Alt 22.08.2010, 21:07   #4
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PC Bericht


von apollox & falscherSchiri3

Inhaltsübersicht:

1. Einleitung
2. Menü
Spielmenü
3. Spielmodi
Be a Pro: Seasons
Managermodus
Turniermodus
Die Arena
LAN Modus
Online Modus
4
. Grafik
5
. Gameplay
6. Sonstiges
Virtual Pro
Neue Ligen und Mannschaften
Neue Stadien
Neue Kommentatoren
Neue Video und Bilderfunktion
Unterstützte Gamepads
Spielstarterprogramm
7. Fazit
8. Anhang
Auflistung der unterstützten Gamepads
Empfohlene Systemvoraussetzungen

1. Einleitung:

Hier ist der von vielen lang erwartete Bericht zur FIFA 11 Version für den PC, mit allen wichtigen Eindrücken die wir (apollox und falscherSchiri3) auf der Gamescom in Köln gewinnen konnten.
Die PC Version von FIFA 11 erhält in diesem Jahr nun endlich die von den Xbox 360 und PS3 Konsolen bekannte „Next Gen Technik“. Was das im Einzelnen bedeutet, erfahrt Ihr im Laufe dieses Berichts.

Jedoch möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es auf der Messe zwei verschiedene Versionen von FIFA 11 für den PC gab, eine Version mit unter anderem deutlich niedrigeren Grafikeinstellungen und in etwa dem Funktionsumfang der FIFA 11 Demo, die auf den öffentlichen Computern am Messestand installiert war, und eine, die in der EA Community Lounge, zugänglich nur für eingeladene Personen, installiert war und bei der die Grafikeinstellungen auf Maximum eingestellt waren und die den Funktionsumfang der noch nicht ganz fertigen FIFA 11 Vollversion hatte.
Unser Bericht stützt sich auf die Version aus der EA Community Lounge und nicht auf die, die Ihr vermutlich, wenn Ihr auch auf der Messe gewesen sein solltet, angespielt habt.


Wir hoffen, dass wir Euch mit unseren Eindrücken, die ich im folgenden Bericht ausformuliert habe, einen guten Überblick über die diesjährigen Neuerungen verschaffen können.

2. Menü:

Das Menü von FIFA 11 auf dem PC wird Kennern der Xbox 360 / PS3 Version von FIFA 10 bekannt vorkommen. Das PC Menü ist von der Struktur sehr ähnlich aufgebaut. Im Hintergrund des Menüs sieht man die derzeit ausgewählte „Arena“. Mehr zu der „Arena“ im weiteren Verlauf des Berichts unter „Sonstiges“.

Spielmenü:
Das Hauptmenü ist aufgebaut wie in der Xbox 360 / PS3 Version von FIFA 10. Besonders auffallend dürfte der Menüpunkt „Virtual Pro“ sein, eine ebenfalls neue Funktion, auf die wir später noch eingehen werden. Auch der Anstoß Modus gleicht der FIFA 10 Version auf der Xbox 360 / PS3. Dort wählt man zuerst ein Land (für jedes Land wird dabei die jeweilige Flagge angezeigt), dann eine der dort vorhandenen Ligen und schließlich die entsprechende Mannschaft aus der ausgesuchten Liga aus. Diese Art der Darstellung ist deutlich angenehmer, man muss nicht mehr so lange scrollen, bis man die gesuchte Liga gefunden hat und hat alle Ligen eines Landes übersichtlich dargestellt. Der Turniermodus ist ähnlich aufgebaut. Zuerst wählt man das jeweilige Land und dann eines der vorhandenen Turniere.

3. Spielmodi:

Im Vergleich zum letzten FIFA Teil fällt auf, dass der bei der FIFA 10 PC Version neu eingeführte Spielmodus „Die Saison“ nicht mehr enthalten ist. „Die Saison“ war eine Mischung aus Manager Modus und Turniermodus, bei der es keine Transfers und Finanzen gab und bei der die Dauer auf eine Saison beschränkt war.
Für diejenigen unter Euch, die bereits die Xbox 360 oder PS3 Version von FIFA 10 gespielt haben, dürften die Informationen zu den Spielmodi im folgenden Kapitel wenig Überraschendes beinhalten, sodass Ihr diesen Abschnitt auch überspringen könnt.

In FIFA 11 sind die folgenden, Einzelspieler- und Mehrspielermodi enthalten:


Be a Pro: Seasons:
Der Be a Pro Modus kommt in FIFA 11 neu daher und ist, wie alle anderen Spielmodi auch, zu vergleichen mit dem Be a Pro Modus aus FIFA 10 von der Xbox 360 / PS3 Version. Der Name lautet nun nicht mehr wie im letzten Jahr „Be a Pro: Club & Country“, sondern „Be a Pro: Seasons“. Über insgesamt 4 Saisons kann man in der „Be a Pro Kariere“ versuchen, zu einem der besten und begehrtesten Spieler aufzusteigen. Genau wie auf der Xbox 360 und PS3 kann man auch im Be a Pro Modus seinen „Virtual Pro“ nutzen. Was der „Virtual Pro“ ist und was man mit ihm alles machen kann, erklären wir gleich noch ausführlich.

Managermodus:
Die Grundlage des FIFA 11 PC Managermodus ist der Managermodus der FIFA 10 Xbox 360 / PS3 Version. Die Entwickler haben aber von den FIFA 10 Konsolenspielern gemeldete Fehler und Verbesserungsvorschläge berücksichtigt. Insgesamt wurden alleine 74 Fehler behoben. Die für die Xbox 360 / PS3 angekündigten Neuerungen im Managermodus sind in der PC Version aber nicht enthalten. Auch hier würde die vollständige Beschreibung der Funktionen des Managermodus den Rahmen des Bericht deutlich überschreiten. Daher hier nur auszugsweise ein paar für PC Spieler neue Funktionen:

Bei der Suche nach einem Sponsor werden nun alle Sponsoren nebeneinander angezeigt und nicht mehr auf mehrere Seiten aufgeteilt. Die einzelnen Sponsoren kann man nun nach links bzw. rechts durchwechseln, bis man den Sponsor gefunden hat, mit dem man gerne einen Vertrag abschließen will.

Zudem kann man zu Beginn der Karriere, wenn man einen Verein ausgewählt hat, der kein individuelles Stadion in Spiel hat, diesem Verein eins der allgemeinen Stadien, auch Generic Stadien genannt, zuweisen. Möglich ist dies zum Beispiel beim 1. FC Köln, (dessen Stadion in Wirklichkeit das Rhein-Energie Stadion ist, das aber in FIFA 11 nicht enthalten ist) nicht jedoch beim FC Bayern München, da die Allianz Arena, die Heimstätte des FC Bayern, in FIFA 11 vorhanden ist. Bleiben wir also bei unserem Beispiel: Wir beginnen eine Karriere mit dem 1. FC Köln und wählen eines der allgemeinen Stadien (Generic Stadien), zum Beispiel den „Euro Park“ aus. Zusätzlich ist es nun noch möglich, den Namen des Stadions zu ändern, da in diesem Beispiel der Name des Generic Stadions nicht der richtige Name des Kölner Stadions ist. In unserem Fall würden wir also den Namen von „Euro Park“ auf „Rhein-Energie Stadion“ ändern.

Im Transfermarkt ist bei der erweiterten Spielersuche die Auswahl der Liga standardmäßig auf „Beliebig“ eingestellt, es wird nicht mehr wie früher zuerst die Liga angezeigt, in der der eigene Verein mitspielt. Dies ist durchaus sinnvoll, da die meisten sich bei der Spielersuche in allen Ligen umsehen wollen und nicht nur in der eigenen. Will man die Suche doch auf eine spezielle Liga beschränken, ist dies natürlich weiterhin möglich.

Ebenfalls auffällig ist, dass man nun keine vorgeschriebene Anzahl an Angeboten pro Woche hat, wie es früher noch bei der PC Version der Fall war. Man kann also theoretisch so viele Angebote für Spieler anderer Mannschaften abgeben und eigene Spieler auf die Transferliste setzen wie man will, vorausgesetzt, man behält den eigenen Kontostand im Auge. Ebenfalls neu ist im Verhandlungsbildschirm das Interesse des Spielers hinsichtlich eines Wechsels. Dieses Interesse ändert sich, wenn man das angebotene Gehalt oder die Tor/Kein-Gegentor Prämie erhöht oder senkt, bleibt aber gleich bei Anpassung der Ablösesumme, durchaus verständlich da diese der Verein des Spielers bekommt. Ebenfalls berücksichtigt werden eventuelle Rivalitäten zwischen den beiden Vereinen. Liegt der Wert sonst in der Regel um die 40%, kann er etwa bei einem Spieler von 1860 München, dem Bayern München ein Angebot gemacht hat, auch bei 13% oder weniger liegen.

Zusammenfassend kann man also für den Managermodus sagen, dass die PC Spieler auch hier neues erwartet, worauf sie sich freuen können.

Turniermodus:
Auch der Turniermodus ist neu und basiert auf dem FIFA 10 Turniermodus der Xbox 360 / PS3 Version.

Die Arena:
Die Arena“ ist ein Art Trainingsmodus, der im Hintergrund des Hauptmenüs von FIFA 11 läuft und der nicht über den bekannten Menüpunkt „Spielmodi“ erreichbar ist. Standardmäßig kann man mit einem ausgewählten Spieler in einer Hälfte des Spielfeldes dribbeln und Tricks ausprobieren bzw. versuchen, den Torwart zu überwinden.
In FIFA 11 ist es möglich, zwischen folgenden, verschiedenen Stadien zu wählen, in denen man mit seinem Spieler im Arena Modus antreten kann:
Nordamerika, Südamerika, Südeuropa, Osteuropa, Mitteleuropa, Vereinigtes Königreich, Asien oder ein jedes Mal aus den obigen Möglichkeiten zufällig ausgewählte Arena. Auch den Spieler, mit dem man in der Arena spielt, kann man in den Spieleinstellungen austauschen.

In der Arena in FIFA 11 gibt es auch noch weitere Trainingsoptionen, die es seit FIFA 10 auch bei der Xbox 360 / PS3 Version gibt:
Trainingsspiel
Standardsituationen (Freistöße, Elfmeterschießen, eventuell auch Eckstöße und Einwürfe)
Eigene Standardsituationen erstellen (Ein gutes Video, in dem das Erstellen von eigenen Standardsituationen erklärt wird, findet Ihr hier: FIFA 11 Medien : FIFA 10 Previews, Video, Bilder : EA SPORTS)

LAN Modus:
Ebenso wie der Online Modus ist der LAN Modus in keiner Weise zu vergleichen mit dem LAN Modus aus den letzten FIFA Teilen auf dem PC, auch der LAN Modus ist neu. Der Hauptbildschirm des LAN Modus ist in verschiedene Spalten aufgeteilt:
Server
Spielmodus
Halbzeitlänge
Anzahl der Spieler

Der Host eines LAN Spiels kann verschiedene Einstellungen wie etwa zur Spieleranzahl (maximal ist ein 5 gegen 5 möglich), zur Halbzeitlänge, zur Spielgeschwindigkeit oder zum Spielmodus ändern.

Um im LAN Modus spielen zu können, muss man nicht bei den EA Servern angemeldet sein.

Online Modus:
Die Grundlage des FIFA 11 Online Modus ist die FIFA 10 Version des Online Modus auf der Xbox 360 / PS3. Im Gegensatz zu FIFA 11 auf der Xbox 360 / PS3, wird es bei der FIFA 11 PC Version aber kein 11 gegen 11 im Online Modus geben. Maximal ist ein 5 gegen 5 möglich. EA hat aber nicht nur den Online Modus der Konsolen übernommen, sondern nach eigenen Angaben auch zahlreiche Fehler, die im Zusammenhang mit dem Online Modus, hauptsächlich beim Online Teamspiel, bei FIFA 10 aufgetreten waren, behoben.

Neben dem klassischen 1 gegen 1 Spiel gibt auch wieder eine Online Lobby, in der man die vorhandenen Gegner nach Fähigkeitsstufe, Region (geographische Lage) oder Spielmodus sortieren kann. So soll man noch besser diejenigen Gegner finden, gegen die man spielen will. Daneben gibt es, wie bereits erwähnt, das Online Teamspiel, bei dem mehrere Spieler, maximal 5 in einer Mannschaft, gegen eine gegnerische Mannschaft spielen, in der sich die gleiche Anzahl an menschlichen Spielern befindet.

Daneben gibt es auch den Pro Klub Turniermodus, in dem man mit seinem Virtual Pro (mehr zum Virtual Pro unter Sonstiges) einem Klub beitreten kann, bzw. auch selber einen Klub gründen kann, mit dem man dann gemeinsam mit Virtual Pros anderer FIFA Spieler, die in derselben Mannschaft spielen, Spiele bestreitet.

Desweiteren besitzt der Online Modus eine Chat Möglichkeit und eine Unterstützung für Voice over IP in der Lobby und im Spiel selber.

4. Grafik:


Ebenso wie beim Gameplay ist die Masse der Veränderungen gegenüber der FIFA 10 PC Version so groß, dass es nicht wirklich Sinn macht die Grafik im Einzelnen mit FIFA 10 auf dem PC zu vergleichen. Da auch die Grafik der FIFA 11 PC Version die Next Gen Technik der Xbox 360 / PS3 Konsolen von FIFA 10 / FIFA WM 2010 nutzt, ist es angebrachter, Vergleiche zu diesen beiden Konsolen zu ziehen.


Sowohl die Stadien, als auch die Spieler und Schiedsrichter sowie der Rasen sehen sehr realistisch aus, wie man es von den Xbox 360 / PS3 Konsolen bereits kennt. Die Tatsache, dass die PC Version die Next Gen Grafik hat, bedeutet auch, dass es 3D Zuschauer und eine dynamische Videoleinwand gibt. (In Stadien, mit Videoleinwand, wie z.B. in der Veltins-Arena, wird nun auf der Videoleinwand die jeweils aktuelle Spielszene angezeigt) Schade ist allerdings, dass es kein dynamisches Wetter mehr geben wird, wie es noch bei der FIFA 10 PC Version der Fall war. Im Anstoß Modus kann man neben der Auswahl des Stadions auch die Tageszeit auswählen (z.B. Regen bei Tag, es ist aber nicht jede Tageszeit in jedem Stadion verfügbar). In den Spielen, in denen wir Regen eingestellt hatten, ist uns zudem aufgefallen, dass der Regen etwas zu langsam herunterfällt und nicht sehr intensiv ist. Wir haben EA das mitgeteilt, ob der Hinweis aber noch zu einer Änderung des Regens bis zur Veröffentlichung der Vollversion am 30. September führen wird, bleibt abzuwarten. Auch der Rasen sieht unserer Meinung nach bei FIFA 11 auf der Xbox 360 / PS3 etwas schöner aus.

Zudem merkt man in manchen Stadien dem Hintergrund, der zum Beispiel eine hinter dem Stadion liegende Gebirgslandschaft darstellen soll, an, dass er vermutlich aus einer 2D Grafik besteht und dadurch etwas unscharf wirkt. Dies ist aber nur ein kleiner Makel, der beim Spielen nicht wirklich auffällt, da man sich in der Regel während einer Partie auf das Spielgeschehen konzentriert und dabei nur das Stadion selber und nicht dessen Hintergrund wahrnimmt.

Die Popups, die während eines Spiels u.a. zur Ergebnisanzeige und zur Anzeige von Verwarnungen verwendet werden, sind ebenfalls positiv zu erwähnen. Es gibt nämlich ungefähr um die 5 verschiedenen Popuparten und somit deutlich mehr als bei früheren PC Versionen, bei denen es nur ein Popup gab. Negativ ist allerdings, dass das Ergebnisanzeigepopup nicht ganz in der linken oberen Ecke platziert ist, sondern ein Stück darunter, sodass es etwas zu sehr ins Spielgeschehen hineinragt. Bei solch großen Veränderungen wie sie von FIFA 10 zu FIFA 11 auf dem PC der Fall sind, gibt es natürlich im ganzen Spiel, nicht nur im Menü, sondern auch während der Partien, zahlreiche optische Änderungen, nicht nur bezüglich der Popups. Es würde den Rahmen dieses Berichts sprengen, diese alle aufzuzählen. Grundsätzlich kann man sagen, dass man einen guten Eindruck bekommt, wie etwa die einzelnen Grafiken wie Radar, Popups, Spielernamenanzeige, etc. in FIFA 11 aussehen, wenn man sich Bilder oder Videos von FIFA 10 auf der Xbox 360 oder PS3 ansieht.

Insgesamt kann man aber sagen, dass die Grafik der FIFA 11 PC Version wirklich gut gelungen ist und für eine schöne Präsentation der Partien sorgt.

5. Gameplay:


Das Gameplay basiert ebenfalls auf der FIFA 10 / FIFA WM 2010 Version der Xbox 360 / PS3. Die für FIFA 11 auf der Xbox 360 / PS3 angekündigten Gameplay Neuerungen wie Persönlichkeit+ oder das verbesserte Passsystem haben nicht ihren Weg in die FIFA 11 PC Version gefunden. Man muss aber auch an dieser Stelle noch einmal erwähnen, dass EA 2 Jahre an der Umsetzung der Next Gen Technik für den PC gearbeitet hat und dass der Schritt von FIFA 10 PC zu FIFA 11 PC ein wirklich sehr großer ist und dass es in diesem Zusammenhang verständlich ist, dass nicht die allerneuesten Verbesserungen, die für die Konsolen angekündigt wurden, bereits enthalten sind. Dies ist aber auch nicht weiter tragisch, da auch das FIFA 10 Gameplay von der Xbox 360 und PS3 Version bereits hochgradig realistische Fußballpartien ermöglicht. Zudem wurde dieses FIFA 10 Gameplay von der Xbox 360 / PS3 noch weiter verbessert, beispielsweise sind die leichten Tore durch Lupfer über den Torhüter nicht mehr (bzw. nur noch sehr schwer) möglich.


Nun aber etwas genauer zum FIFA 11 PC Gameplay:
Schon kurz nach Beginn der ersten FIFA 11 Partie stellt man den Unterschied zu FIFA 10 fest: Die Spielerbewegungen sind deutlich geschmeidiger und flüssiger, z.B. das 360 Grad Dribbling funktioniert nun viel besser. Um die Tricks hinzubekommen, braucht man zwar etwas Eingewöhnung, dann aber klappt es und man ist in der Lage auch in Sachen Tricks die Möglichkeiten zu nutzen, die einem das Next Gen Gameplay bietet. Man kann zwar auch wie in den bisherigen FIFA Teilen mit der Tastatur spielen, einfacher und besser funktioniert es laut Entwickler aber mit einem Gamepad.

Verbessert wurden auch die Torhüter, sodass die Flugbahn bei einem Faustschlag zur Abwehr des Balles nun nicht mehr wie die einer Rakete aussieht, sondern deutlich realistischer. Auch sonst sind die Torhüter deutlich intelligenter und lassen nun nicht mehr jeden Ball durch.

Negativ aufgefallen sind bezogen auf das Gameplay die Schiedsrichter, die in der uns vorliegenden Version teilweise zu kleinlich gepfiffen haben, wodurch es hin und wieder zu nicht immer ganz nachvollziehbaren gelben und roten Karten gekommen ist, was aber nicht heißen will, dass es nicht auch einige Situationen gab, in denen die Entscheidungen der Unparteiischen nachvollziehbar waren. Ab und zu erinnerten die Entscheidungen der Schiedsrichter auch an das Spiel bei der WM 2010 zwischen Deutschland und Serbien.

Es gab aber interessanterweise auch Partien, in denen der Unparteiische sehr sparsam mit den Karten umgegangen ist und lange Zeit versucht hat durch Ermahnen der Spieler eine Karte zu vermeiden. Dieses Verhalten ist durchaus nicht unbedingt schlecht, da es auch in Wirklichkeit Schiedsrichter gibt, die nicht sofort eine Karte zeigen, sondern erst versuchen, die Sache so zu klären. Wir hatten allerdings den Eindruck, dass die Schiedsrichter in FIFA 11 manchmal etwas zu lange gewartet haben, bevor sie die eigentlich längst fällige erste gelbe Karte gezeigt haben. Es gibt also beide Seiten der Schiedsrichter in FIFA 11 – die Schiedsrichter die sehr kleinlich pfeifen und die Schiedsrichter, die sehr extrem zurückhaltend sind mit dem Verteilen von Karten. Wir haben EA über dieses Verhalten der Schiedsrichter informiert. Ob daran noch Optimierungen vorgenommen werden oder ob die Hinweise möglicherweise erst in die Entwicklung von FIFA 12 einfließen werden, werden wir spätestens am 30. September, dem Tag der Veröffentlichung von FIFA 11, erfahren.

Zusammengefasst ist das Gameplay in FIFA 11 auf dem PC aber nahezu ebenbürtig zu den Xbox 360 / PS3 Versionen, sodass Ihr Euch auf spannende Partien gefasst machen könnt.

6. Sonstiges:

Virtual Pro:
Den Virtual Pro kann man in etwa mit dem „Spieler erstellen“ vergleichen, das es auch bereits in früheren FIFA Versionen auf dem PC gab. Das heißt, dass man wie bisher diverse Daten wie Name, Nationalität, Größe, Aussehen, Accessoires, etc. bearbeiten kann. Neu daran ist, dass man die Attribute und Fähigkeiten beim Erstellen nicht beliebig nach oben schrauben kann. Man muss seinen Virtual Pro erst nach und nach verbessern, was in allen drei vorhandenen Spielmodi Managermodus, Be a Pro: Seasons und Turniermodus möglich ist. Ebenfalls anders als beim „Spieler erstellen“ (Die Funktion „Spieler erstellen“ gibt es übrigens weiterhin in FIFA 11) kann man auch über die EA Webseite „EA Football World“ ein Photo seines eigenen Gesichts hochladen, das dann an den 3D Kopf des Virtual Pros angepasst und anschließend im Spiel verwendet werden kann.

Den Virtual Pro kann man aber nicht nur in den Offline Spielmodi nutzen:
Auch online, etwa beim Online Teamspiel, kann man seinen Virtual Pro einsetzen.

Neue Ligen und Mannschaften:
In FIFA 11 wird es keine neuen Ligen und Mannschaften geben. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass der Funktionsumfang mit etwa 30 Ligen bereits sehr groß ist. Außerdem ist es nicht so, dass EA Euren Wunsch nach speziellen neuen Ligen ignorieren würde. Es ist nur in vielen Fällen so, dass sich die Lizenzverhandlungen als schwierig erweisen, zum Beispiel weil die Rechte an einer Liga, wie der argentinischen, teilweise unter mehreren Personen/Firmen aufgeteilt sind, was das Ganze deutlich verkompliziert.


Neue Stadien:
Die FIFA 11 PC Version wird 20% mehr Stadien enthalten als der Vorgänger FIFA 10. Welche das genau sein werden, ist noch nicht bekannt. Es soll aber um die 29 allgemeine Stadien (auch Generic Stadien) geben, was eine ganze Menge ist.


Neue Kommentatoren:
In FIFA 11 feiern zwei neue Kommentatoren ihre Premiere: Manni Breuckmann und Frank Buschmann. Die beiden ersetzen damit die bisherigen deutschen Kommentatoren Tom Bayer und Sebastian Hellmann, womit EA dem Wunsch der FIFA Spieler nach neuen Kommentatoren nachkommt. Die Redeanteile liegen nach unserem Eindruck aber deutlich bei Breuckmann (etwa im Verhältnis 80:20). Die Kommentare wirken lebhafter, emotionaler und auch die Sprüche sind teilweise durchaus mal etwas Neues. Allerdings scheinen sich manche Kommentare wie „Das Spiel ohne Ball funktioniert!“ überproportional oft zu wiederholen und auch an der ein oder anderen Stelle passt es von den Übergängen zwischen einzelnen Sätzen nicht immer, manchmal wirkt es etwas abgehackt.

Außerdem sind die Kommentatoren z.B. bei Elfmetern ab und zu etwas langsam und beginnen einen Satz zwar bevor ein Elfmeter geschossen wird und sagen, dass wenn der nächste Elfmeter rein geht, dass diese Mannschaft dann gewonnen hat, sind aber mit ihrem Satz erst dann fertig, wenn der Elfmeter schon lange verwandelt oder verschossen wurde. Anders ausgedrückt: Die Sätze der Kommentatoren sind bei schnell aufeinander folgenden Ereignissen wie eben Elfmetern häufig zu lang. Dies und etwa die häufige Wiederholung mancher Kommentare mag aber weniger auf die Kommentatoren Manni Breuckmann und Frank Buschmann, sondern mehr auf die Programmierung der Kommentare für die jeweiligen Spielsituationen durch EA zurückzuführen sein.

Neue Video und Bilderfunktion:
In FIFA 11 kann man wie bisher schöne Tore oder Spielszenen und jetzt neu: direkt über eine Funktion im Spiel auch Bilder speichern. Sowohl in der Trainingsarena, z.B. bei einer Wiederholung eines Tores, als auch in einer normalen Partie kann man im Pausenmodus auf die Video- bzw. Bilderspeichern Funktion zugreifen.

Einziger, aber nicht zu ignorierender, Wehrmutstropfen dabei:
Es ist nicht mehr möglich, Videos auf der eigenen Festplatte zu speichern, wie es bisher immer auf dem PC der Fall war. Will man ein Video speichern, so ist man verpflichtet, es über das Wiederholungsmenü auf die EA Seite „EA Football World“ hochzuladen. Zwar kann man wahrscheinlich wie bei den Xbox 360 / PS3 Konsolen bei FIFA 10 die hochgeladenen Videos von der „EA Football World“ Webseite auf den eigenen PC herunterladen, nur ist dies deutlich umständlicher als früher die Videos direkt auf dem PC zu speichern. Es ist außerdem zu befürchten, dass es eine Begrenzung des Videospeicherplatzes wie bei den Konsolen gibt, dort liegt er bei FIFA 10 bei 5 Videos pro Benutzer. Will man mehr als 5 Videos speichern, muss man erst ein bereits vorhandenes löschen – ärgerlich! Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es bei der FIFA 11 PC Version genauso sein.

Insbesondere auch für Wettbewerbe wie ein „Tor der Woche“ oder ein „Tor des Monats“ mit FIFA Videos, bei dem auch einzelne Videos zusammengeschnitten werden, dürfte es nun etwas umständlicher werden, erst Recht, wenn man nicht mehr beliebig viele Videos speichern kann.

Zwar ist es hinsichtlich der Bilder immer noch möglich, manuell ein Bild über die Druckentaste zu machen, um es dann etwa in Paint einzufügen und abzuspeichern. Die Bilderfunktion im Wiederholungsmenü läuft aber wohl wie bei der Xbox 360 / PS3 auch über die „EA Football World“ Seite. Speichert man Bilder auf diesem Weg, ist davon auszugehen, dass man auch hier das Problem mit dem begrenzten Speicherplatz wie bei den Videos hat. Ob die über die „EA Football World“ Webseite gespeicherten Bilder darüber hinaus auch wie bei den Konsolen eine vorgeschriebene Größe (maximal 512 Pixel breit) und eine selbst für das Bildformat jpg niedrigere Qualität haben werden, wird man ebenfalls abwarten müssen.

Bei der Xbox 360 / PS3 Version von FIFA 11 ist es in diesem Jahr möglich, die eigenen Videos auf der Festplatte der Konsole speichern zu können. In der FIFA 11 PC Fassung steht diese Funktion, wie oben bereits erwähnt, nicht zur Verfügung. Wir haben EA aber die Anregung übermittelt, sich zumindest für den kommenden FIFA Teil zu überlegen, ob sie es nicht auch den PC Spielern wieder ermöglichen wollen, eigene Videos auf der Festplatte zu speichern.

Für die FIFA 11 PC Fassung kann man daher sagen, dass die neue Video und Bilderfunktion durch das erzwungene Hochladen auf die „EA Football World“ nicht sehr gelungen ist.

Unterstützte Gamepads:
Insgesamt werden von FIFA 11 35 verschiedene Gamepads unterstützt. Die genaue Liste findet Ihr im Anhang. Es ist zwar laut Entwickler auch möglich, dass andere Gamepads in FIFA 11 funktionieren, getestet wurden aber nur die 35 Gamepads, sodass EA auch nur für diese Gamepads sicher sagen kann, dass sie im Spiel funktionieren werden. Erfreulich ist übrigens auch, dass man auch während das Spiel bereits läuft, ein neues Gamepad anschließen kann, zum Beispiel im Mannschaftsauswahlbildschirm. FIFA erkennt in der Regel das neu angeschlossene Gamepad direkt und zeigt es an, sodass man es einer Mannschaft zuordnen kann.

Spielstarterprogramm:
FIFA 11 besitzt ein Spielstarterprogramm (auch Game Launcher genannt), über das man neben dem Start des Spiels auch diverse Konfigurationsmöglichkeiten vornehmen kann. Manche von Euch werden so ein Spielstarterprogramm vielleicht auch schon von anderen Spielen kennen. Über dieses Spielstarterprogramm kann man sein Gamepad konfigurieren und die Belegung sogar frei ändern. Es ist sogar möglich, sich die aktuelle Belegung ausdrucken zu lassen. Und auch die Grafikeinstellungen kann man hier vornehmen.
Zum Zeitpunkt des Antestens waren folgende Grafikeinstellungen konfigurierbar:

Auflösung
Grafikqualität (Sehr Niedrig, Niedrig, Mittel, Hoch)
Anti Aliasing (Aus, 2x, 4x)
Vsync (Ein/Aus)

Es ist zwar einerseits etwas umständlich, dass man zum Anpassen der Grafik und des Gamepads das Spiel verlassen muss, dies wird aber vor allem durch die vollkommen freie Gamepadbelegung und die Möglichkeit sich diese auszudrucken, wieder wett gemacht.

7. Fazit:


Das Fazit nach der Gamescom im letzten Jahr zur FIFA 10 PC Version fing mit dem Satz an, dass FIFA 10 auf dem PC zwar keine „Revolution“ werde, aber ein paar sinnvolle Neuerungen mit sich bringe. In diesem Jahr fällt es weitaus weniger bescheiden aus: FIFA 11 ist für PC Spieler endlich der Meilenstein, auf den sie so lange gewartet haben. Von einer „Revolution“ kann man zwar nicht sprechen, denn die Next Gen Technik der FIFA 11 PC Version ist uns schon seit Jahren von der Xbox 360 / PS3 bekannt. Aber, und das ist der enorm positive Aspekt, zu diesen beiden Konsolen hat der PC nun wieder aufgeschlossen. Es gibt zwar immer noch Unterschiede, grafischer Art (z.B. Rasen) oder beim Gameplay (Persönlichkeit+ und das verbesserte Passen sind nicht enthalten), sowie in Punkto Funktionen (Die Neuerungen im Managermodus gibt es genauso nicht auf dem PC wie das Einfügen von eigener Musik, von eigenen Fangesängen und dem Abspeichern von Videos auf der Festplatte), aber insgesamt ist die PC Version wirklich nahezu gleichwertig zu den Konsolen Versionen (Xbox 360 / PS3). FIFA 11 auf dem PC verspricht eine sehr gute Fußballsimulation zu werden.

Gamescom-Eindruck: Sehr gut


8. Anhang:

Auflistung der unterstützten Gamepads:

Logitech®:

Logitech® ChillStream™
Logitech® Cordless Rumblepad™ 2
Logitech® Rumblepad™
Logitech® Rumblepad™ 2 Vibration Feedback Gamepad
Logitech® Dual Action™ Gamepad
Logitech® Cordless RumblePad™

Saitek:

P880 Dual Analog Pad
P990 Dual Analog Pad
P2500 Rumble Pad
P2600 Rumble Pad
P2900 Wireless Pad
P3000 Wireless Pad und Docking Station
P3200 Rumble Pad
Cyborg Rumble Pad

Thrustmaster:

Dual Trigger 2-in-1 Gamepad
Dual Trigger 2-in-1 Rumble Force
Dual Trigger 3-in-1 Rumble Force
Wireless Dual Trigger Gamepad
FireStorm Dual Power 3
FireStorm Dual Analog 3
Run'n'Drive 3-in-1 Rumble Force
Run'n'Drive 3-in-1 Wireless Rumble Force
T-Wireless 3-in-1 Rumble Force
Rechargeable Wireless 2-in-1 Dual Trigger

hama®:

hama® Black Force
hama® BlackSteel
hama® Flashlight Blue
hama® Whitestorm

SpeedLink:

Thunderstike
Strike2 Gamepad
360 Style Gamepad
Devotion Pad Wireless

Microsoft:

Xbox 360™ Controller für Windows (mit neuestem Gamepad Treiber)
Xbox 360™ Wireless Controller für Windows (mit neuestem Gamepad Treiber)


HINWEISE:
- Gamepads ohne Analogstick ermöglichen nicht die volle Funktionalität des

Spiels
- Ältere Tastaturen ermöglichen es nicht, zwei Tasten gleichzeitig zu drücken.
Auch dadurch kann die Funktionalität des Spiels eingeschränkt werden


Empfohlene Systemvoraussetzungen:

Prozessor:CPU mit Dual Core Prozessor (Core 2 Duo oder besser)
z.B. Intel Core2Duo mit 2.4Ghz
Betriebssystem:Windows XP / Windows Vista / Windows 7
Arbeitsspeicher: 1 Gigabyte RAM (2 GB bei Windows Vista / Windows 7)
DirectX:DirectX® 9.0c
Grafikkarte:Grafikkarte mit 256 MB Grafikspeicher (muss das Shader Model 3.0 oder höher unterstützen)
z.B. ATI RADEON HD 3870 oder NVIDIA GEFORCE 8800 GT
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Alt 22.08.2010, 21:08   #5
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Xbox 360 / PS3 Bericht


von apollox & falscherSchiri3


Inhaltsübersicht:

1. Einleitung
2. Menü
3. Spielmodi
Karieremodus (Manager+ Be a Pro + Be a Goalkeeper)
Turniermodus
Be a Goalkeeper
Online Modus
4
. Grafik
5
. Gameplay
Persönlichkeit+
Neues Passsystem
Neues Elfmetersystem
6. Sonstiges
Neue Ligen und Mannschaften
Neue Stadien
Neue Kommentatoren
Creation Center
Import von Menüliedern und Fangesängen
Neue Videofunktionen
7. Fazit

1. Einleitung:

Der folgende Bericht soll Euch Aufschluss über die Neuerungen geben, die es bei FIFA 11 auf der Xbox 360 und auf der PS3 geben wird. Er basiert auf den Eindrücken, die wir (apollox und falscherSchiri3) auf der Gamescom in Köln gewinnen konnten.

Denjenigen, die bereits den PC Bericht gelesen haben, werden einige Stellen dieses Berichts über die Xbox 360 / PS3 Version bekannt vorkommen. Dies hat den einfachen Grund, dass bestimmte Aspekte wie die neuen Kommentatoren oder das Thema neue Ligen und Stadien nahezu identisch sind verglichen mit der PC Version.

Wir hoffen, dass wir Euch mit unseren Eindrücken, die ich im folgenden Bericht ausformuliert habe, einen guten Überblick über die diesjährigen Neuerungen verschaffen können.

2. Menü:

Von der Grundstruktur ähnelt das Menü in FIFA 11 auf der Xbox 360 / PS3 dem bereits von der FIFA 10 Xbox 360 / PS3 Version bekannten Menü. Neu ist allerdings das Aussehen des Hauptinhaltsbereichs, in dem sich die meisten Fenster befinden. Die Hintergrundfarbe dieses Bereichs ist weiß und nur leicht transparent, sodass man den Inhalt gut lesen kann. Wer sich eine Vorstellung davon machen will, wie das aussieht, kann sich dieses Bild ansehen:
http://cdn.www.easports.com/static/3...genonloan1.jpg

Ebenfalls erweitert wurde der Bereich der Statistiken, in dem nun unter anderem auch für den neuen Modus „Be a Goalkeeper“, zahlreiche Statistiken und Herausforderungen zu finden sind.

Zusätzlich werden nun, wenn man sich die Aufstellung einer Mannschaft ansieht, kleine Grafiken neben manchen Spielernamen angezeigt. Diese Grafiken stehen für bestimmte besondere Fähigkeiten, die im Zusammenhang mit der Gameplay-Neuerung Persönlichkeit+ stehen. (Weitere Informationen zu Persönlichkeit+ findet Ihr im Abschnitt „Gameplay“, Unterpunkt „Persönlichkeit+“)

Wer sich im Menü den Anstoß Modus ansieht, wird feststellen, dass man dort nun auch den in FIFA 11 auf der Xbox 360 / PS3 neuen „Be a Goalkeeper“ Modus für ein Freundschaftsspiel auswählen kann.

Darüber hinaus gibt es nun als neuen Menüpunkt ein „Wiederholungskino“, das „Replay Theatre“, in dem man sich gespeicherte Videos aus Partien und vermutlich auch aus der Trainingsarena noch einmal ansehen kann. (Mehr zum „Replay Theatre“ findet Ihr unter Sonstiges im Abschnitt „Neue Videofunktionen“)

3. Spielmodi:

Karrieremodus (Manager + Be a Pro + Be a Goalkeeper):
Im Vergleich zu FIFA 10 auf der Xbox 360 / PS3 sind die Spielmodi komplett neu strukturiert. Wenn Ihr im Hauptmenü „Spielmodi“ auswählt, findet Ihr anstatt des Managermodus und des Be a Pro Modus, nur noch den „Karrieremodus“. Im „Karrieremodus“ werden die beiden, bisher getrennten, Karrieren, „Manager“ und „Be a Pro“ zusammengefasst. Wenn Ihr also unter „Spielmodi“ „Karrieremodus“ auswählt, könnt Ihr zu Beginn in einem Auswahlbildschirm zwischen folgenden drei Karrierearten wählen:
Manager
Spieler
Spielermanager

Ihr habt also die Wahl, ob Ihr zunächst nur als Manager Eure Karriere beginnen, oder wie damals im „Be a Pro“ Modus als einzelner Spieler, oder, und das ist neu, ob Ihr als Spielermanager starten wollt. Das tolle dabei ist, dass die Festlegung nicht endgültig ist. Das bedeutet, dass Ihr z.B. auch zuerst nur als Spieler einsteigen und auch später noch Manager werden könnt.

Auch der in FIFA 11 ganz neue „Be a Goalkeeper“ Modus ist im Karrieremodus enthalten. Wenn man als Spieler oder Spielermanager seine Kariere spielt, kann man also auch nicht nur einen Feldspieler, sondern alternativ auch einen Torhüter auswählen. Den eigenen Virtual Pro kann man übrigens auch hier verwenden, um mit ihm eine Karriere zu starten.

Die Spielerkarriere kann man so lange fortsetzen, bis der Zeitpunkt gekommen ist, zu dem man seine Karriere beenden will. Anschließend kann man dann als Manager weiterarbeiten.

Auch neu ist, dass man im Transfermarkt Spieler für eine beliebige Dauer leihen oder verleihen kann. Um Euch das etwas genauer zu verdeutlichen, folgendes Beispiel:

Philipp Degen wurde zu Beginn dieser Saison vom FC Liverpool an den VfB Stuttgart ausgeliehen, zunächst für ein Jahr, also bis zum Ende der Saison 2010/2011. Demnach steht Degen auch im Kader des VfB Stuttgart in FIFA 11. Hat man nun eine Saison im Karrieremodus absolviert, kehrt Degen automatisch zum FC Liverpool zurück, weil wie in echt die einjährige Leihzeit abgelaufen ist.

Außerdem ist die Leihzeit, wie bereits gesagt, flexibel. Das bedeutet, dass man Spieler nicht immer für ein ganzes Jahr ausleihen muss, man kann auch Spieler nur für eine Dauer von z.B. 3 Monaten ausleihen.

Praktisch dabei ist, dass man bei Aufruf der vereinseigenen Transferliste, neben den üblichen Spielerinformationen wie Name, Stärke, Preis, usw. auch den Status des jeweiligen Spielers sieht. In der Vereinstransferliste sind sowohl Spieler aufgeführt, die man gerade verliehen hat, die man also gerade nicht im Kader hat, als auch Spieler, die man selber ausgeliehen hat und die sich derzeit im Kader befinden. Dazu wird bei solchen Spielern auch die Länge des Leihgeschäfts angegeben, z.B. 1 Jahr, damit man immer darüber informiert ist, wann ein bestimmter Spieler den Verein wieder verlässt bzw. von einem anderen Verein zurückkommt.

Darüber hinaus zu erwähnen ist der angepasste Bildschirm zum Abgeben eines neuen Angebots für einen Spieler eines anderen Vereins. Die Ablösesumme, die man bereit ist für einen Spieler zu zahlen, kann man nun schneller auswählen, da es nun möglich ist jede einzelne Ziffer der Gesamtsumme zu ändern. Ist der Standardwert also beispielsweise 7,4 Millionen Euro und man will z.B. 2 Millionen mehr für den Spieler bieten, dann braucht man sich jetzt nicht mehr mühsam an die gewünschte Summe über Bereiche wie 7,5, 7,6, 7,7 usw. herantasten, sondern kann direkt zur gewünschten Stelle gehen, an der in diesem Beispiel die 7 steht, und kann somit schnell zur 9 wechseln, sodass nun ohne viel Zeitaufwand eine Ablösesumme von 9,4 Millionen Euro eingestellt wäre.

Auch neu und ebenfalls realistisch ist, dass man nun für einen Spieler, der nicht auf der Transferliste steht, also vom anderen Verein nicht verkauft werden will, eine höhere Ablöse bieten muss, als der eigentliche Marktwert des Spielers beträgt.

Solche Hinweise gibt einem der „Verhandlungsführer“, der einem Anmerkungen dieser Art in einem Kasten rechts oben im Verhandlungsmenü anzeigt.

Im Emailbildschirm erfährt man, neben anderen nützlichen Informationen, auch die Reaktionen der anderen Vereine auf abgegebene Angebote. Die Reaktionen können höchst unterschiedlich sein und müssen nicht entweder „abgelehnt“ oder „akzeptiert“ lauten. Zwar können auch Angebote direkt abgelehnt werden, es gibt aber auch Klubs die beispielsweise erklären, dass sie einen bestimmten Spieler nicht verkaufen wollen, weil sie ihn erst vor wenigen Wochen verpflichtet haben. Außerdem kann man darüber informiert werden, dass ein Verein einen Spieler nicht so einfach verkaufen kann, weil der Verein den Spieler selber nur von einem anderen Verein ausgeliehen hat. Es ist auch möglich, dass ein Verein zwar grundsätzlich bereit wäre einen Spieler zu verkaufen, aber eine höhere, konkrete Ablösesumme fordert, damit der Transfer zustande kommt.

Verhandlungen über die Ablösesumme für einen Spieler können sich über mehrere Runden ziehen, in denen der andere Verein seine Ablöseforderung auch mal senken kann. Dies kann z.B. dann passieren, wenn man für dieselbe Position gerade einen Spieler verpflichtet hat, sodass es unwahrscheinlicher ist, dass man noch einen Spieler für diese Position kaufen möchte, worauf der andere Klub dann mit dem niedrigeren Ablöseangebot reagieren kann, damit der Transfer doch noch zustande kommt. Kommt man aber im Laufe solcher Verhandlungen der Ablösevorstellung des Klubs, mit dem man verhandelt, nicht wirklich näher, d.h. man erhöht sein eigenes Angebot nur leicht, kann es auch sein, dass der Verhandlungspartner genervt die Verhandlungen abbricht.

Die Vertragsverhandlung mit dem Spieler folgt erst im nächsten Schritt und natürlich nur, wenn der Verein des Spielers dem eigenen Angebot zugestimmt hat. Auch an dieser Stelle kann es wieder Hinweise vom „Verhandlungsführer“ geben, der einem z.B. sagt, dass der Spieler auch von anderen Vereinen umworben wird, sodass man vielleicht besser ein höheres Gehaltsangebot abgeben sollte, als bisher geplant. Es kann aber sein, dass der Spieler ganz andere, höhere Gehaltsvorstellungen hat, sodass man per Email vom Spielerberater beispielsweise über die Summe informiert wird, für die der Spieler bereit wäre, den Vertrag zu unterschreiben.

Insgesamt kann man festhalten, dass die diesjährigen Neuerungen bei den Spielmodi sehr sinnvoll sind, dass die Änderungen auf dem Transfermarkt inklusive der brandneuen Transferverhandlungen für eine deutlich höhere Spieltiefe sorgen und dass der Karrieremodus durch die Zusammenfassung von „Managermodus“ und „Be a Pro“ Modus in diesem Jahr noch mehr Spaß machen dürfte.

Turniermodus:
Für den Turniermodus wird es wohl bei FIFA 11 keine großen Neuerungen geben. Zu erwähnen ist allerdings, dass man über das „Creation Center“ (eine genaue Erläuterung zum „Creation Center“ findet Ihr unter „Sonstiges“) erstellte Mannschaften im Turniermodus verwenden kann.

Be a Goalkeeper:
Nicht nur für FIFA Spieler, die in ihrer Freizeit z.B. im Fußballverein Torwart sind, ist diese neue Funktion in FIFA 11 interessant:
FIFA 11 Spieler auf der Xbox 360 / PS3 können ab sofort in die Rolle des Torwarts schlüpfen, offline, im Anstoß- und Karieremodus, aber auch online, beispielsweise im 11 gegen 11 Teamspiel. Bisher war es im „Be a Pro“ Modus zwar möglich einen Feldspieler zu steuern, nicht jedoch den Torwart. Dies ändert sich jetzt in FIFA 11.

Man kann den „Be a Goalkeeper“ Modus aber nicht mit dem Steuern des Torwarts in FIFA 10, z.B. durch Drücken der Herauslaufen Taste, vergleichen. Für den „Be a Goalkeeper“ Modus wurde das Verhalten und die Reaktionen des Torwarts komplett überarbeitet, sodass eine komplette Steuerung des Torwarts, bisher wurde er immer halbautomatisch gesteuert, machbar ist. Wenn man im „Be a Goalkeeper“ Modus in die Rolle des Torwarts schlüpft, hat man eine speziell an den Torwart angepasste Steuerung, die es ermöglicht bewusst diverse Aktionen wie Hechten, Springen, Fausten, etc. auszuführen. Wie in echt kommt es dabei auch darauf an, den richtigen Moment abzuwarten, um beispielsweise nicht zu früh oder zu spät aus dem Tor herauszulaufen. Ebenfalls aus dem Be a Pro Modus bekannt, kann man mit seinen Mitspielern „interagieren“, d.h. man kann von ihnen etwa den Ball anfordern, wodurch es einfacher ist als früher, mit dem Torhüter ein Tor zu schießen. (diejenigen unter Euch die gerne riskante Aktionen ausprobieren, wie das Dribbeln mit dem Torwart weit vor dem eigenen Tor, können sich also freuen)

Spielt sich das Geschehen auf dem Platz gerade weit vor dem eigenen Tor, also z.B. am Strafraum des Gegners, ab, kann man durch Drücken einer speziellen Taste die Kamera wechseln um somit die derzeit aktive Spielsituation (d.h. dort wo sich der Ball befindet) mitzuverfolgen.

Insgesamt betrachtet braucht man für den „Be a Goalkeeper“ Modus zwar eine gewisse Eingewöhnungsphase um die Steuerung und das Finden des richtigen Zeitpunkts zum Herauslaufen, etc. zu erlernen, dann aber verspricht der „Be a Goalkeeper“ Modus durchaus Spaß zu machen.

Online Modus:
Neu in diesem Jahr ist der 11 gegen 11 Modus, bei dem erstmals 11 menschliche Spieler in einer Mannschaft zusammen gegen gleich viele menschliche Gegner in einer anderen Mannschaft antreten können. Das bedeutet, dass der in FIFA 11 auf der Xbox 360 / PS3 neue „Be a Goalkeeper“ Modus auch den Weg in den Online Modus gefunden hat, sodass beim 11 gegen 11 also auch zwei menschliche Torhüter mitspielen können. Es wird aber vermutlich so sein, dass man für das Onlineteamspiel die menschlichen Torhüter auch ausschalten kann. Dies kann durchaus nützlich sein, wenn sich beispielsweise kein FIFA Spieler findet, der im Tor spielen will (wer kennt das nicht aus der Realität, dass sich viele in der Regel nicht darum drängeln ins Tor zu gehen, wenn man z.B. mit den Freunden eine Runde Fußball auf dem Bolzplatz spielt).

Der 11 gegen 11 Modus ist zusammengefasst eine sinnvolle Neuerung, die für noch mehr Online-Spielspaß als im letzten Jahr sorgen dürfte.

4. Grafik:

In Puncto Grafik gibt es in diesem Jahr wenig Änderungen zu vermelden, was aber zum einen damit zusammenhängt, dass die Grafik in den letzten FIFA Teilen auf der Xbox 360 / PS3 bereits ein sehr hohes Niveau erreicht hat und zum anderen, dass der Schwerpunkt für FIFA 11 auf andere Bereiche wie das Gameplay (Persönlichkeit+, neues Passsystem, neues Elfmetersystem), den Karrieremodus (Manager und Be a Pro in einem Modus, etc.), den Be a Goalkeeper Modus und den Onlinemodus (11 gegen 11) gelegt wurde.

Die wenigen Veränderungen bei der Grafik, die es im Vergleich zur FIFA 10 Xbox 360 bzw. PS3 Fassung gegeben hat, sind aber durchaus interessant. So kann man in den Spieleinstellungen etwa die Netzspannung einstellen (z.B. locker) oder die Netzform ändern (z.B. Rechtecke). FIFA 11 Produzent David Rutter meint dazu, dass man den Nutzern hier die Wahl lässt, es so einzustellen, wie sie es möchten, weil es FIFA Spieler gibt, die z.B. gerne ein stark gespanntes Netz, aber auch andere, die lieber ein nur leicht gespanntes Netz haben wollen. Manche mögen laut Rutter mehr das Netzverhalten wie in PES, andere lieber wie es bisher in FIFA war, deswegen kann nun jeder FIFA Spieler es so einstellen, wie er es am liebsten hat.

Zudem macht der Rasen in FIFA 11 auf der Xbox 360 / PS3 einen noch schöneren Eindruck, als er es ohnehin schon in FIFA 10 bei der Xbox 360 bzw. PS3 Version getan hat. Die Lichtverhältnisse wirken noch besser, genauso wie die Details des Rasen, wodurch er weniger platt wirkt.

5. Gameplay:

Neben den Änderungen bei den Spielmodi gab es beim Gameplay die größten Veränderungen gegenüber FIFA 10 auf der Xbox 360 bzw. PS3. Die wichtigsten stellen wir Euch im Folgenden vor:

Persönlichkeit+:
Persönlichkeit+“ bedeutet kurz gesagt, dass individuelle Spielerfähigkeiten in der Realität, wie die von Starspielern wie Ronaldinho, Kaka oder Rooney, nun auch in FIFA 11 einen bedeutenden Einfluss auf eine Partie haben sollen.

Persönlichkeit+“ ist ein System, das alle Mannschaftsteile erfasst, vom Torwart, über die Abwehr- und Mittelfeldspieler, bis hin zu den Stürmern. Das System soll die Unterschiede zwischen verschiedenen realen Spielern anhand diverser Attribute und Eigenschaften herausarbeiten, um im Ergebnis dafür zu sorgen, dass sich nicht alle Spieler gleich steuern bzw. dass auch nicht alle gegnerischen Spieler immer auf dieselbe Art und Weise versuchen einen Angriff zu initiieren bzw. einen Angriff der anderen Mannschaft abzublocken. Stattdessen soll es in FIFA 11 individuelle Spieler geben, die wie ihre realen Vorbilder Stärken, Schwächen und manche auch ganz besondere Fähigkeiten haben, wie die zu Beginn genannten Starspieler.

Dieses neue Verhalten der Spieler in FIFA 11 soll in allen Spielsituationen gelten, sowohl wenn ein Spieler gerade am Ball ist, als auch wenn er nicht den Ball hat.

Spieler mit besonderen Fähigkeiten sollen eher in der Lage sein, etwa als Stürmer durch geschicktes Abschirmen des Balls aus vollem Lauf zu schießen, als Mittelfeldspieler durch gekonntes Dribbeln die gegnerischen Abwehrspieler zu überlisten, als Verteidiger durch rechtzeitiges Erahnen, was der Gegner vorhat, den Angriff des Gegners durch schlaues Abwehrverhalten zu unterbinden bzw. als Torhüter durch eine größere Sprungkraft oder bessere Reflexe auch schwer zu haltende Bälle noch zu bekommen.

Welche Spieler besondere Fähigkeiten besitzen, erkennt man, wenn man die Aufstellung einer Mannschaft betrachtet. Dort erkannt man, in Form von kleinen Grafiken neben den Spielernamen, die jeweiligen besonderen Fähigkeiten.

Durch kurzes Anspielen kann man nur bedingt beurteilen, inwieweit das neue „Persönlichkeit+“ System gelungen ist. Da es sich hierbei um neue und spezielle Spielerfähigkeiten handelt, kann man vermutlich nur durch sehr viele Stunden intensiven Antestens herausfinden, ob sich „Persönlichkeit+“ auch in der Praxis bewährt. In der Theorie macht es auf jeden Fall einen guten Eindruck. Ob sich das auch beim ausführlichen Spielen bestätigt, wird man wahrscheinlich erst ab dem 30.September, d.h. wenn FIFA 11 veröffentlicht wurde, ausprobieren können.

Neues Passsystem:
FIFA 11 auf der Xbox 360 und PS3 bekommt ein neues Passsystem spendiert: Das sogenannte „Pro Passen“. Nun ist es so, dass die Passgenauigkeit vom Können des Xbox 360 / PS3 Spielers, von den Fähigkeiten des gerade gesteuerten Fußballspielers und von der jeweiligen Spielsituation bzw. dem vorhandenen Druck abhängen soll.

Dies bedeutet, dass man etwa noch mehr darauf achten muss, mit welcher Intensität man einen Pass spielt. Drückt man die Taste zum Passen zu lange, kann dies schon dazu führen, dass der Pass nicht da ankommt, wo er eigentlich hin sollte. Außerdem soll es neue Passtypen wie einen Außenristpass geben, wodurch man deutlich mehr Flexibilität beim Passen haben soll bzw. genau den Pass spielen können soll, den man spielen will.

Auch die sogenannten „Pingpong“ Pässe soll es nun nicht mehr geben, Pässe sollen allgemein gesagt nicht mehr so vorhersehbar werden wie früher.


In der Zeit, in der wir FIFA 11 auf der Xbox 360 / PS3 anspielen konnten, machte das neue Passsystem einen guten Eindruck, wenngleich es einige Übung erfordert, um es gut zu beherrschen.

Neues Elfmetersystem:
FIFA 11 kommt mit einem neuen Elfmetersystem daher, bei dem es auf zwei wichtige Dinge ankommt: Auf die Schusskraft und das Platzieren des Balles.

Für die Schusskraft gibt es einen Balken, der auf der linken und rechten Seite rot ist und nach und nach zur Mitte hin gelb, aber erst in der Mitte selbst grün wird. Auf diesem Balken bewegt sich eine Linie permanent von links nach rechts. Je länger sich die Linie hin und her bewegt, desto stärker wird der Schuss. Man sollte also nicht zu lange warten, bevor man die Schusstaste drückt, da es bei einem zu starken Schuss passieren kann, dass der Ball über oder neben das Tor geht.

Zum Platzieren des Schusses könnt Ihr den linken Analogstick verwenden. Je länger Ihr den linken Analogstick in eine bestimmte Richtung haltet, desto mehr wird der Ball auch in diese Richtung gehen. Wenn Ihr ihn zu kurz in eine bestimmte Richtung haltet, kann das dazu führen, dass die Kugel zu sehr in die Mitte fliegt. Haltet Ihr ihn hingegen zu lange beispielsweise nach links, kann das den Effekt haben, dass der Ball links am Tor vorbeigeht.

Wie Ihr sicher an der Beschreibung des neuen Elfmetersystems gemerkt habt, ist es nicht ganz einfach zu beherrschen, aber mit etwas Übung kann man es durchaus schaffen. Daher ist es zu empfehlen zu Beginn erst einmal in der Trainingsarena Elfmeter zu üben, damit Ihr mit dem neuen System vertraut seit, wenn es darauf ankommt. Denn erst im Championsleague Finale im Elfmeterschießen festzustellen, dass man sich mit dem neuen Elfmetersystem noch nicht auskennt, könnte etwas ungünstig sein.

Alles in allem ist das erneuerte Elfmetersystem eine gute Änderung, die für mehr Spannung und Abwechselung sorgt, da man nun mehr Möglichkeiten hat, die Art und Weise wie ein Elfmeter geschossen wird, zu beeinflussen.

Neben den bisher genannten Gameplay-Änderungen, soll auch das Verhalten der Torhüter verbessert worden sein, sodass sie sich noch realistischer verhalten. Zudem soll es Optimierungen bei den Lupfern über den Torwart gegeben haben, da es bei FIFA 10 auf der Xbox 360 / PS3 sehr einfach war, den Torwart mit einem Lupfer zu überwinden. In FIFA 11 sollen Lupfer über den Torhüter nun deutlich schwerer sein.

6. Sonstiges:

Neue Ligen und Mannschaften:
In FIFA 11 wird es keine neuen Ligen und Mannschaften geben. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass der Funktionsumfang mit etwa 30 Ligen bereits sehr groß ist. Außerdem ist es nicht so, dass EA Euren Wunsch nach speziellen neuen Ligen ignorieren würde. Es ist nur in vielen Fällen so, dass sich die Lizenzverhandlungen als schwierig erweisen, zum Beispiel weil die Rechte an einer Liga, wie der argentinischen, teilweise unter mehreren Personen/Firmen aufgeteilt sind, was das Ganze deutlich verkompliziert.


Neue Stadien:
In FIFA 11 wird es keine neuen Stadien geben, im Vergleich zur FIFA 10 Fassung auf der Xbox 360 / PS3. Dies hat den einfachen Grund, dass das Erstellen neuer Stadien sehr zeit- und kostenintensiv ist und EA außerdem den Schwerpunkt in diesem Jahr auf andere Bereiche wie das Gameplay, den Karrieremodus, den Be a Goalkeeper Modus und den Onlinemodus gelegt hat.


Neue Kommentatoren:
In FIFA 11 feiern zwei neue Kommentatoren ihre Premiere: Manni Breuckmann und Frank Buschmann. Die beiden ersetzen damit die bisherigen deutschen Kommentatoren Tom Bayer und Sebastian Hellmann, womit EA dem Wunsch der FIFA Spieler nach neuen Kommentatoren nachkommt. Die Redeanteile liegen nach unserem Eindruck aber deutlich bei Breuckmann (etwa im Verhältnis 80:20). Die Kommentare wirken lebhafter, emotionaler und auch die Sprüche sind teilweise durchaus mal etwas Neues. Allerdings scheinen sich manche Kommentare wie „Das Spiel ohne Ball funktioniert!“ überproportional oft zu wiederholen und auch an der ein oder anderen Stelle passt es von den Übergängen zwischen einzelnen Sätzen nicht immer, manchmal wirkt es etwas abgehackt.

Außerdem sind die Kommentatoren z.B. bei Elfmetern ab und zu etwas langsam und beginnen einen Satz zwar bevor ein Elfmeter geschossen wird und sagen, dass wenn der nächste Elfmeter rein geht, dass diese Mannschaft dann gewonnen hat, sind aber mit ihrem Satz erst dann fertig, wenn der Elfmeter schon lange verwandelt oder verschossen wurde. Anders ausgedrückt: Die Sätze der Kommentatoren sind bei schnell aufeinander folgenden Ereignissen wie eben Elfmetern häufig zu lang. Dies und etwa die häufige Wiederholung mancher Kommentare mag aber weniger auf die Kommentatoren Manni Breuckmann und Frank Buschmann, sondern mehr auf die Programmierung der Kommentare für die jeweiligen Spielsituationen durch EA zurückzuführen sein.

Creation Center:
Die Xbox 360 / PS3 Version von FIFA 11 erhält in diesem Jahr neue Bearbeitungsmöglichkeiten durch das neue, webbasierte „Creation Center“. Im „Creation Center“, das über die EA Seite „EA Football World“ verfügbar sein wird, könnt Ihr eigene Mannschaften und Spieler erstellen, um diese dann später in FIFA 11 verwenden zu können. Beim „Spieler erstellen“ kann man sowohl die allgemeinen Informationen (wie Name, Geburtsdatum, etc.), als auch das Aussehen, Accessoires und die Spielerattribute bearbeiten. Wählt man „Verein erstellen“ aus, kann man neben allgemeinen Angaben wie dem Namen des Vereins auch ein Vereinswappen und ein Stadion auswählen sowie darüber hinaus neue Spieler dem Kader hinzufügen, beim Team Management taktische Einstellungen vornehmen und zu guter Letzt auch das Trikot des neuen Vereins bestimmen. Schade ist dabei allerdings, dass man aus lizenzrechtlichen Gründen keine echten Vereinslogos oder andere Elemente wie Logos von Trikotsponsoren, etc. importieren kann. Das bedeutet, dass das „Creation Center“ vom Umfang nicht zu vergleichen ist mit den Editiermöglichkeiten, die man seit den letzten Jahren von der PC Version kennt. Denn außer neuen Mannschaften und neuen Spielern kann man keine weiteren Elemente einfügen, d.h. zum Beispiel auch keine Werbebanden, Bälle, Schuhe, etc.


Die selbst kreierten Spieler und Mannschaften kann man nicht in Ranglistenspielen nutzen. Im Karrieremodus kann man zwar nicht die eigenen Mannschaften, aber zumindest die eigenen Spieler verwenden. Man kann ebenfalls die eigenen Mannschaften im Anstoßmodus, im Onlineteamspiel oder im Turniermodus nutzen. Auch wenn es im Moment nicht geht, vielleicht wird man in einem der kommenden FIFA Teile mit einer selbst erstellten Mannschaft im Karrieremodus oder in einem Ranglistenspiel spielen können.

Doch nicht nur man selbst kann sich die selbst erstellten Mannschaften und Spieler herunterladen um mit ihnen in FIFA 11 spielen zu können. Andere Xbox 360 / PS3 Spieler können die von einem selbst erstellten Mannschaften und Spieler bewerten, kommentieren und ebenfalls herunterladen, um sie in FIFA 11 verwenden zu können. Positiv daran ist, dass wenn jemand sich die Mühe macht und eine Liga wie die 3.Liga erstellt, die es nicht in FIFA 11 gibt, dass dann auch andere FIFA Spieler davon profitieren und diese Liga in ihrem FIFA 11 nutzen können. Negativ könnte dabei allerdings sein, dass man vermutlich nicht auswählen kann, ob man eine erstellte Mannschaft oder einen erstellten Spieler öffentlich verfügbar (d.h. kommentierbar, bewertbar und von allen herunterladbar) machen will oder nicht. Wenn man wie im Beispiel oben ganze Ligen erstellt, dann mag es sicher sinnvoll sein, dass andere FIFA Spieler diese auch nutzen können. Wenn man aber nur eine Fantasiemannschaft erstellt, in der die besten Freunde aus der Nachbarschaft enthalten sind, dann mag man vielleicht lieber nicht, dass die ganze FIFA Öffentlichkeit diese bewerten und benutzen kann.

Ob man nun letztendlich einstellen kann, ob ein erstellter Spieler oder eine erstellte Mannschaft nur für einen selber oder für alle FIFA Spieler nutzbar sein wird, wird man vermutlich definitiv erst am 30.September, dem Tag der Veröffentlichung von FIFA 11, erfahren.

Dennoch kann man zusammenfassend sagen, dass EA mit dem „Creation Center“ einen Schritt in die richtige Richtung geht, indem sie den Xbox 360 und PS3 Spielern mehr Freiheiten zum Editieren des Spiels geben.

Import von Menüliedern und Fangesängen:
Mit dem in FIFA 11 möglichen Import von eigenen Menüliedern und Fangesängen sorgt EA dafür, dass man das Spiel mehr und mehr an seine eigenen Vorlieben und Bedürfnisse anpassen kann. Die Menülieder beispielsweise, die standardmäßig enthalten sind, werden zwar vielen gefallen, doch jeder hat auch seine persönlichen Lieblingslieder, die er ständig rauf und runter hören könnte – und die kann man nun auch in FIFA 11 importieren. Befinden sich die Lieder auf der Xbox 360 bzw. PS3 Festplatte, kann man sie nun ganz leicht ins Spiel importieren.

Gleiches gilt für die Fangesänge. Man kann für alle möglichen Spielsituationen Gesänge bzw. Musik ins Spiel einbinden: Musik zum Einlaufen, Fangesänge bei Siegen, Fangesänge bei Niederlagen, usw. Für jede Mannschaft kann man eine bestimmte Anzahl an Gesängen bzw. Musik importieren.

Insgesamt ist dies eine sehr schöne Neuerung, die hilft, das Spiel noch authentischer bzw. individueller zu machen.

Neue Videofunktionen:
Die Xbox 360 / PS3 Fassung von FIFA 11 bekommt ein paar neue Videofunktionen. Zum einen ist dies das Wiederholungskino, das „Replay Theatre“, in dem man sich alle gespeicherten Wiederholungen noch einmal ansehen kann. Außerdem ist es möglich, Videos auf der Xbox 360 / PS3 Festplatte zu speichern, eine sehr nützliche Funktion, auf die etwa die Spieler der PC Version bei FIFA 11 verzichten müssen.


Schließlich kann sich jeder vorstellen, dass der maximale Speicherplatz von nur 5 Videos, wie es noch bei FIFA 10 der Fall war, sehr ärgerlich sein kann. Bei FIFA 10 musste man, wenn man ein 6. Video speichern wollte, ein bisheriges löschen. Außerdem war man in FIFA 10 noch gezwungen, das Video auf die EA Seite „EA Football World“ hochzuladen, wofür die Xbox 360 / PS3 über eine Internetverbindung verfügen musste, die während des Spielens permanent aktiv sein musste, schließlich weiß man ja nicht im Voraus, wann man ein Traumtor schießt.

Diese Probleme gehören in FIFA 11 nun glücklicherweise der Vergangenheit an, sodass die neuen Videofunktionen als sehr positiv zu bewerten sind.

7. Fazit:

FIFA 10 auf der Xbox 360 / PS3 war bereits eine hochklassige und sehr realistische Fußballsimulation, doch die Entwickler haben an entscheidenden Stellen für Neuerungen gesorgt, sodass FIFA 11 vermutlich sogar noch besser wird. Die Änderungen im Karrieremodus etwa (Zusammenlegung von Manager und Be a Pro, flexible Dauer von Leihgeschäften, neuer Verhandlungsmodus), sorgen für deutlich mehr Spieltiefe und bringen den interessanten Aspekt des Spielertrainers endlich auch in FIFA hinein, zusätzlich sorgt der erstmalig vorhandene „Be a Goalkeeper“ Modus für eine völlig neue Spielerfahrung, dazu noch die zahlreichen Gameplay Änderungen (Persönlichkeit+, neues Passsystem, neues Elfmetersystem), die sich aber zumindest bezogen auf das „Persönlichkeit+“ System erst noch in der Praxis beweisen müssen, und nicht zu vergessen die neuen Individualisierungsmöglichkeiten (Import eigener Menülieder und Fangesänge), sowie weitere nützliche Neuerungen (Speichern der Videos auf der Festplatte, einstellbare Netzspannung und Netzform) runden den Gesamteindruck ab und machen FIFA 11 auf der Xbox 360 / PS3 zu einem wirklich gelungenen Spiel.

Gamescom-Eindruck: Sehr gut
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Alt 22.08.2010, 21:17   #6
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Hab jetz nicht alles gelesen aber die bilder sind auf jeden Fall nice!
Heiße Girls und FIFA was will man mehr
CaseModder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.08.2010, 21:29   #7
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Wobei die Girls leider zu NFS gehörten
Jedoch konnte man sich mit denen vor dem einen Sportwagen auch fotografieren lassen zum Teil
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Alt 22.08.2010, 23:08   #8
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Ja, das shooting war cool, wa? Aber die Girls hatten zu viel an fand ich Nee Spaß, aber der EA Stand war mit Abstand der beste nur der Stimmungsmacher auf der Bühne hat n bischen genervt. Und die Zeit von 1:39 min bei NFS zu knacken war unmöglich! Und der eine Sportwagen der da stand war n Lamborghini Reventon und der für das Shooting n Pagani Zonda F
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Alt 23.08.2010, 09:52   #9
Fifaplanet-Team
 
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Sehr nice apollox, habs mir gleich durchgelesen, danke! Wie immer sehr detailliert von dir. Die Mädels sind ja mal sweet,aber der ganze EA Bereich ist sehr beeindruckend. Wie war das heuer eigentlich mit den Goodies, Geschenken, Preisen usw?

Geändert von Onsche (23.08.2010 um 10:04 Uhr).
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Alt 23.08.2010, 16:50   #10
Gott mit Uns!
 
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ihr guckt ja nur auf die mädels^^
mich intressierten die autos mehr.^^
aber aufjedenfall cooler Bericht und ich hoffe es kommen so schnell wie möglich neue Berichte.
Ballack 500 ist offline   Mit Zitat antworten
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