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: München - Wirklich rund lief es bei Berti Vogts als Trainer zuletzt nicht mehr. Wegen Erfolglosigkeit waren seine letzten Stationen ...

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Alt 17.01.2007, 06:53   #1
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Benutzerbild von Eichel 47
 
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Beiträge: 262
Standard Vogts neuer Nigeria Trainer

München - Wirklich rund lief es bei Berti Vogts als Trainer zuletzt nicht mehr. Wegen Erfolglosigkeit waren seine letzten Stationen als Trainer von Leverkusen, Kuwait und Schottland nur kurzer Natur, bei der Vergabe des Sportdirektor-Postens beim DFB hatte er das Nachsehen.


Umso überraschender kam die Nachricht, dass der ehemalige Bundestrainer ab dem 1. März das Traineramt bei der nigerianischen Nationalmannschaft übernimmt.
Nigeria belegt als bestes afrikanisches Team in der Weltrangliste den neunten Platz, mit John Obi Mikel (FC Chelsea), Obafemi Martins (Newcastle) oder Aiyegbeni Yakubu (Middlesbrough) stehen Namen mit internationalem Klang im Kader.
Es gibt jedoch kritische Stimmen. "Warum, Berti", fragte rhetorisch die "Berliner Morgenpost".
Kontroverse Verpflichtung
"Man kann nicht jemanden verpflichten, der seit 1997 immer gescheitert ist", sagte das ehemalige Vorstandsmitglied des nigerianischen Verbandes, John Fashanu.
Dagegen glaubt Ex-Nationaltrainer Christian Chukwu: "Zum ersten Mal haben wir einen Weltklassetrainer unter Vertrag genommen. Seine Erfahrung wird Nigeria weiterbringen."
Fehlgriff hin, Top-Trainer her. Eines steht auf jeden Fall fest: Statt beim Promi-Biathlon teilzunehmen, ist Vogts wieder zurück auf der internationalen Fußball-Bühne.
Im Sport1.de-Interview spricht der 60-Jährige über seinen neuen Job, das Überleben in Schottland und die Bedeutung von Gurus.
Sport1: Ihr Wechsel zur nigerianischen Nationalmannschaft kam überraschend, nachdem Sie noch zu Ihrem 60. Geburtstag davon sprachen, nie wieder als Trainer arbeiten zu wollen.
Berti Vogts: Da wurde ich falsch zitiert. Ich habe gesagt, dass ich in Deutschland nicht mehr als Trainer arbeiten will, weil hier die Kontinuität fehlt. Die Option Ausland habe ich aber nie ausgeschlossen.
Sport1: Ist die gewünschte Kontinuität bei Ihrem neuen Job gegeben? Immerhin sind Sie für Nigeria der sechste Trainer seit 2000.
Vogts: Bereits bei den ersten Gesprächen vor vier Monaten habe ich das Gefühl gewonnen, dass mir Vertrauen entgegengebracht wird. Es kam ja nicht von meiner Seite, einen langfristigen Vertrag bis 2010 zu unterzeichnen. Daran sieht man, dass der Verband bis zur WM mit mir plant. Darüber hinaus soll ich neue Strukturen schaffen, mich permanent mit der U 21, U 19 und U 17 auseinandersetzten. Ich habe praktisch Entscheidungsgewalt über alle Auswahlmannschaften.
Sport1: Sie haben also die Möglichkeit, für Nigeria als eine Art Sportdirektor zu arbeiten, so wie sie es für den DFB angestrebt hatten?
Vogts: Man muss erstmal abwarten, ob man soviel Einfluss zugesichert bekommt. Zusagen in Gesprächen und die tatsächliche Umsetzung sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich habe zwar blaue Augen, aber ich bin nicht blauäugig. Und zum Thema DFB und den Sportdirektor-Posten: Wenn man mir in Deutschland sagt, dass ich nicht genommen wurde, weil ich zwei, drei Funktionäre nicht gegrüßt habe, dann kann ich auch nichts dagegen machen.
Sport1: Es heißt, dass Sie möglicherweise Eike Immel oder Uli Stein als Assistenz-Trainer engagieren.
Vogts: Ich werde auf jeden Fall einen deutschen Co-und Torwarttrainer mitnehmen und führe demnächst Gespräche. Aber derzeit kann ich gar nichts dazu sagen.
Sport1: Wie oft werden Sie in Nigeria vor Ort sein?
Vogts: Meine Basis ist ganz klar in Europa, weil die meisten Spieler nun mal hier tätig sind. Nichtsdestotrotz werde ich in Nigeria ein Future-Team aufbauen, damit die einheimischen Spieler auch mal eine Chance kriegen, sich zu präsentieren und den Anschluss an den internationalen Fußball zu schaffen. Dieser Schritt wird die Zukunft des nigerianischen Fußballs auch nach 2010 stückweise sichern.
Sport1: Und sprachliche Barrieren sehen Sie nicht?
Vogts: Wer Schottland überlebt, der schafft auch Nigeria. Die Sprache der 38 Stämme dort kann man natürlich nicht lernen, aber die Fußballer nutzen ein afrikanisch-angehauchtes Englisch. Daher wird es schon gehen.
Sport1: Im letzten Jahr gab es großen Ärger zwischen der Fifa und Nigeria, da sich die Regierung in die Belange des Verbandes einmischen würde. Am 1. März läuft ein Ultimatum ab, dann droht im schlimmsten Fall ein Ausschuss Nigerias aus der Fifa. Wie groß ist die Gefahr?
Vogts: Das ist Sache der Fifa und des nigerianischen Verbandes. Wenn etwas dazwischen kommen sollte, bleibe ich halt in Deutschland.
Sport1: Wie gut kennen sie den nigerianischen Fußball?
Vogts: Das sind alles Top-Spieler. Nicht umsonst wurde die U 20 Vize-Weltmeister. Ich werde als nächstes am 7. Februar in London das Spiel von Nigeria gegen Ghana anschauen und danach Kontakt mit den Führungsspielern aufnehmen.
Sport1: Warum stagniert Nigeria seit dem Olympia-Gold 1996?
Vogts: In Afrika fehlt es generell an der Organisation auf dem Spielfeld. Wir müssen es so schnell wie möglich schaffen, dass die Spieler nicht nur mit dem Ball stark sind. Denn die Aktionen ohne Ball entscheiden heutzutage die Spiele. Eins ist klar: Fußballerisch kann man den Afrikanern nichts mehr beibringen, taktisch aber auf jeden Fall.
Sport1: Bei afrikanischen Mannschaften ist häufig die Rede davon, dass Voodoo-Zauber und Gurus eine große Bedeutung zukommt.
Vogts: In Deutschland gibt es auch genügend Gurus, die versuchen, Einfluss zu nehmen. Und wenn wir in Nigeria durch Gurus Spiele gewinnen, ist mir jeder willkommen.
Sport1: In Deutschland wird Ihr Wechsel kritisch beäugt. Befürchten Sie, bei einem Scheitern Zielscheibe der Schadenfreude zu werden?
Vogts: Vor was solch ich Angst haben? Bestimmen die Medien mein Leben? Ich glaube nicht. Die Medien haben es bisher nicht geschafft, mich zu zerstören, und das werden sie auch in Zukunft nicht schaffen.

Quelle:www.sport1.de
Eichel 47 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2007, 13:46   #2
Vorgartenkicker
 
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 32
Standard

Von Berti Vogts halte ich nicht gerade sehr viel.
Mit seinen Vorstellungen wie das laufen sollte wird er wohl schnell auf Widerstand stoßen.
Am Ende wird es wohl wie bei seiner Tätigkeit in Schottland enden.
Juieke ist offline   Mit Zitat antworten
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