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24.01.2007, 21:59   #1
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München - "Dr. Faust" kehrt wieder in den Ring zurück. Knapp 15 Monate nach seinem Rücktritt wegen einer schweren Knieverletzung kündigte der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister Vitali Klitschko überraschend sein Comeback an.


"Ja, ich bin wieder da. Nach meiner schweren Knieverletzung bin ich vor etwas mehr als einem Jahr zurückgetreten, habe meinen WM-Titel niedergelegt. Jetzt habe ich Energie getankt, bin topfit und bereit, in den Ring zurückzukommen", sagte der mittlerweile 35 Jahre alte Ukrainer und Bruder von WBO-Weltmeister Vladimir Klitschko.
Der promovierte Sportwissenschaftler hatte am 9. November 2005 seinen Rücktritt erklärt, nachdem er im Training für drei Tage später geplante Verteidigung seines WBC-Titels gegen den US-Amerikaner Hasim Rahman in Las Vegas einen Kreuzbandriss im rechten Knie erlitten hatte.
Comeback im April
Schon am 21. April soll der Ex-Champion aller Klassen wieder kämpfen - und zwar in Moskau um die WBC-Krone gegen Titelverteidiger Oleg Maskajew.
"Ich habe einen Antrag dafür bei dem Welt-Verband gestellt. Noch in dieser Woche erwarte ich eine Antwort. Ich kann die gleiche Belastung wie früher gehen, ich bin sehr erfolgshungrig. Ich bin bereit, wieder Weltklasse-Leistung zu zeigen", erklärte Klitschko.
Das Comeback des Hünen ist das dritte aufsehenerregende Comeback in Deutschland innerhalb der vergangenen acht Monate. Schwergewichtler Axel Schulz scheiterte dabei am 25. November kläglich am US-Amerikaner Brian Minto, und Henry Maske kehrt am 31. März in München zur Revanche gegen Virgil Hill wieder ins Seilgeviert zurück.
Letzter großer Traum
Vitali Klitschko, der in seiner Karriere 34 seiner 35 Siege vorzeitig erzielte und nur zwei Niederlagen hinnehmen musste, will mit dem Comeback seinen letzten großen sportlichen Traum verwirklichen: "Ich habe mir fast alle Träume meines Lebens erfüllt. Was noch fehlt, ist gemeinsam mit meinem Bruder Vladimir Weltmeister zu sein. Dieses Ziel ist so nahe wie nie zuvor."
Der Rücktritt 2005 war der negative Höhepunkt einer von zahlreichen Verletzungen überschatteten Laufbahn. Sein 2,02 m großer und rund 115 kg schwerer Körper hatte den Belastungen des Profiboxens nicht standgehalten. Immer wieder musste Klitschko Kämpfe verschieben. Im April 2000 erlitt er gegen Chris Byrd einen Muskelriss in der linken Schulter.
WBC-Titel von 2004 bis 2005
Im Juli 2001 riss das Kreuzband im linken Knie, ein Jahr später gab es einen Bandscheibenvorfall mit OP, im März 2005 zunächst einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel, und im April unterzog er sich einer Rücken-Operation. "Ich habe die Schnauze voll", hatte Klitschko damals gesagt.
Von April 2004 bis zum ungewollten Ende 2005 trug Klitschko den Titel der WBC und war damals als stärkster Weltmeister anerkannt.
Insbesondere die Niederlage vom Juni 2003 nach der blutigen Ringschlacht gegen Lennox Lewis trug zu seinem Ruf in den USA bei, wo er zuvor lange als "Dr. Weichei" verspottet worden war.
Werbestar in Deutschland
Klitschko hat seit Beginn seiner Profikarriere beim Hamburger Promotor Klaus-Peter Kohl im November 1996 37 Profikämpfe bestritten. Nach einem Rechtsstreit hatte er sich ebenso wie sein Bruder Vladimir im Frühjahr 2004 von Kohl getrennt und seine Kämpfe selbst durch die eigene Agentur K2 vermarktet.
Klitschko ist durch seinen Sport ein wohlhabender Mann geworden. Er hat Millionenbörsen eingenommen und wurde mit seinem Bruder auch zu einem Werbestar in Deutschland.
Fußball-Fan und Politiker
Bei der Fußball-WM im vergangenen Jahr fieberte der Profiboxer, verheiratet mit Natascha und Vater der Kinder Igor-Daniel, Elisabeth und Max, mit seinem Heimatland, das das Viertelfinale erreichte.
Klitschko betriebt in der Ukraine bereits zahlreiche Projekte und Geschäfte. Er hatte auch aktiv an der friedlichen Revolution von Ende 2004 teilgenommen und Präsident Viktor Juschtschenko unterstützt. Außerdem ist der Rückkehrer stark im sozialen Bereich engagiert.

Quelle:www.sport1.de
25.01.2007, 07:23   #2
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Ich verstehe nicht,warum in letzter Zeit viele Boxer,die schon zurückgetreten sind,alle sich nochmal ein großes Comeback zutrauen.
Nach dem missglückten Comeback von Axel Schulz frage ich mich ernsthaft,ob die anderen Boxer die ein Comeback starten wollen in besserer Verfassung sind als Axel Schulz oder ob sie sich genauso wie Schulz auch nur überschätzen.
Ich würde es an Stelle von Vitali Klitschko nicht nochmal versuchen.
Er hatte einer tolle Kariere,auch wenn das vorläufige Ende seiner Kariere nicht so war,wie er sich das vorgestellt hatte.
Ich glaube kaum,dass er 15 Monate nach seinem Kariereende nochmal seine Bestleistung abrufen kann.
25.01.2007, 19:04   #3
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In nur 4 Monaten Vorbereitung wieder zu alter Form zu finden ist so gut wie unmöglich.
Die Frage ist auch,wie gut sein Knie wieder verheilt ist.
Ich hoffe,dass er sich nicht überschätzt.
25.01.2007, 20:12   #4
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Ich mag Boxen nicht, also interessiert mich auch nicht wer wieder boxt.
Ich habe in meinem Leben nur ein Boxkampf gesehen: Axel Schulz' "Comeback"...
Und Klitschko mag ich am liebsten in den Milchschniitenwerbungen... Lachen
25.01.2007, 20:18   #5
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Der Kampf von Axel Schulz war der schlechtmöglichste Kampf,den Du Dir ansehen konntestZwinkern
Wenn man den Kampf gesehen hat,wundert es mich nicht,dass Dich Boxen nicht interessiert.Lachen
Zurück zum Thema:
Ich glaube kaum,dass Vitali Klitschko es nochmal schaffen könnte zurückzukommen.
Dass er mal einen Kampf gegen einen nicht so starken Gegner gewinnt,ist noch möglich,wenn er sich sehr gut darauf vorbereitet.
Aber er hat nach dieser langen Pause einfach nicht diese Routine die man braucht,um auch gegen die "Großen" bestehen zu können.
Antwort
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