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06.02.2007, 07:20   #1
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Bremen - Nach dem 2:0 bei Werder Bremen träumen Schalkes Fans endgültig von der ersten deutschen Meisterschaft seit 1958.


Die Beteiligten wollten dagegen noch nicht von einer Vorentscheidung im Titelkampf sprechen.
Vor allem bei den Schalkern sind die beiden verpassten Meisterschaften 2001, als der FC Bayern den schon sicher geglaubten Titel in letzter Sekunde entriss, und 2005 noch präsent.
Einbruch vor zwei Jahren
Vor zwei Jahren übernahmen die Königsblauen so wie jetzt nach einem Sieg im Spitzenspiel - damals gegen Bayern München - die Tabellenführung, brachen dann aber total ein.
Gleichwohl genossen die Schalker den verdienten Triumph, allen voran Sportdirektor Andreas Müller.
Im Gespräch mit Sport1.de erklärt der 44-Jährige die Gründe für den Höhenflug und die Marschroute, um auch am Saisonende ganz oben zu stehen.
Sport1: Ein klares 2:0 gegen den direkten Gegner um den Titel. Waren Sie überrascht, dass die Bremer Ihnen so wenig entgegenbringen konnten?
Andreas Müller: Für uns war entscheidend, dass wir Bremen nicht ins Spiel haben kommen lassen. Auch unsere Defensivarbeit war exzellent. Die Jungs haben unglaublich hart in jedem Zweikampf gearbeitet, das war auch unser Ziel. Außerdem haben wir ja bereits im Hinspiel gesehen, wie man Bremen schlagen kann und das haben wir identisch umgesetzt. Zwar nicht mit ganz so vielen Möglichkeiten wie Zuhause, aber doch genug, um das Spiel zu entscheiden.
Sport1: Wie beurteilen Sie die Leistung von Matchwinner Peter Lövenkrands?
Müller: Wir müssen nach dieser Leistung niemanden aus der Mannschaft hervorheben, auch wenn Peter Lövenkrands das Spiel mit seinen beiden Toren natürlich entschieden hat. Um in solche Situationen zu kommen, muss das Team aber sehr homogen sein und eine gute Balance haben. Dann kann man auch solche Tore erzielen und daran arbeiten alle sehr hart. Ich glaube, der kompakte Defensivverbund war gegen Bremen der Schlüssel zum Sieg.
Sport1: Nach der Führung haben ein paar Schalker sich zu Kabinettstücken hinreißen lassen. Haben Sie manchmal die Sorge, dass die Spieler in solchen Situationen zu leichtsinnig agieren?
Müller: Von außen hat es schon manchmal den Anschein, aber man darf die Spieler dann auch nicht immer bremsen, wenn sie in Spiellaune sind. Entscheidend ist, dass wir die kommende Woche wieder sehr konzentriert arbeiten. Wir haben jetzt ein sehr wichtiges Heimspiel gegen Hertha BSC, nicht unbedingt ein Lieblingsgegner, denn im Hinspiel haben wir dort Punkte verloren. Daher gilt es, weiter ganz hart zu arbeiten.
Sport1: Ist die Mannschaft reif für die Meisterschaft?
Müller: Man hat nicht nur gegen Bremen gesehen, dass die Mannschaft auch enge Spiele gewinnen kann. Um den Titel zu holen, braucht man das. Ich habe auch schon vor der Saison gesagt, dass die Mannschaft die Qualität besitzt, um Deutscher Meister zu werden. Jetzt sind wir mit drei Punkten vorne, aber das Rennen ist natürlich noch nicht durch. Sport1: Wie werden Sie jetzt den Rest der Rückrunde angehen?
Müller: Wir haben noch sehr harte Aufgaben vor uns, haben aber auch mehr Heimspiele als Auswärtsspiele. Wir sind für unsere Heimstärke bekannt, aber es kommt nichts von alleine. Wir haben noch 14 schwere Spiele vor uns, da muss man mit voller Konzentration rangehen.
Sport1: Wen haben Sie noch auf der Rechnung im Titelkampf?
Müller: Alle vier Mannschaften, die dort oben stehen. Denn mit der Drei-Punkte-Regel geht das so schnell. Wenn man mal zwei oder drei Spiele nicht gewinnt, dann sind die anderen schon wieder dran. Dafür ist unser derzeitiger Vorsprung noch zu gering.
Sport1: Vor dem Spiel gegen Bremen hieß es immer wieder, dass dort noch keine Vorentscheidung fallen wird. Wann wird dieser Zeitpunkt denn kommen?
Müller: Man kann in der Bundesliga nie ganz sicher sein. Es geht bis zum letzten Spieltag, auch wenn die entscheidende Phase sicherlich zwischen dem 10. und 17. Rückrundenspieltag fallen wird. Ich vergleiche es ganz gerne mit einem 400-Meter-Lauf. Jetzt haben wir 250 Meter hinter uns, aber entscheidend ist, dass man am Schluss noch die Puste hat und durchhalten kann. Das wird we htun, auch für jeden einzelnen. Aber da muss man halt Konstanz zeigen, das ist wichtig.

Quelle:www.sport1.de
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