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15.02.2007, 06:36  

Beitrag #1

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München - Jan Ullrich lässt nicht locker. Und das nicht nur auf dem Rennrad, sondern auch am Rande des sportlichen Geschehens.

Die Operation "Rückkehr in den Radsport" hat der von seinem Ex-Team T-Mobile suspendierte Tour-Sieger von 1997 mit einem Trainingslager auf Mallorca fortgesetzt.
Dort fuhr Ullrich mit seinen Freunden Andreas Klöden und Matthias Kessler (beide Team Astana) zahlreich Kilometer, um im Fall einer Lizenzerteilung für die neue Saison fit zu sein.
Optimales Wetter lieferte die Grundlage, um das Trainingspensum erfolgreich zu absolvieren.
Gute Trainingstage
"Eine Gruppe, die sich gut kennt, hat bei einem harten Training einfach mehr Spaß. Wir hatten gutes Wetter und haben acht gute Trainingstage durchgezogen", so Ullrich, der inzwischen wieder in seinen Heimatort Scherzingen zurückgekehrt ist.
Auf mehreren Bühnen wird auf der Ullrich-Seite an dem Comeback gestrickt.
1. Nach einem Bericht von "cyclingnews.com" würden sich zwei Teams für den Deutschen interessieren. Die Voraussetzung für Rennstarts.
2. Ullrich könnte in der Schweiz erneut eine Profi-Lizenz beantragen, die er 2006 durch seinen Verbandsaustritt verloren hat. Rechtsanwalt Bernhard Welten, der in der Schweiz die Untersuchungen gegen Ullrich in Sachen Blutpanscher-Skandal leitet, habe verlauten lassen, dass der Olympiasieger von 2000 derzeit fahren könne, wenn er die Lizenz habe.
3. Im Prozess gegen den Heidelberger Doping-Experten Professor Werner Franke feierte Ullrich jetzt vor dem Oberlandesgericht Hamburg in letzter Instanz einen juristischen Erfolg. Franke darf auch künftig nicht behaupten, Jan Ullrich habe allein in einem Jahr 35.000 Euro zur Anschaffung von illegalen Substanzen ausgegeben.
Ullrich zu dem Urteilsspruch: "Ich begrüße, dass die Hamburger Gerichte haltlosen Behauptungen Grenzen gesetzt haben. Wer falsche Tatsachen über mich behauptet, muss mit Konsequenzen rechnen."
Prof. Franke kann kein Spanisch
Die Vorsitzende Richterin Rabe: "Es stehe viel Irreales in den Akten, aber nicht dieser Satz. Wenn man eine Quelle angibt, die nicht stimmt, hat man Pech gehabt." Rabe wies aber laut "Radsport Aktiv" auch darauf hin, dass in dem Bericht der spanischen Guardia Civil Verdachtsmomente stünden, die gegen Ullrich sprechen würden.
Interessant: Franke gab bei seiner Anhörung zu, dass er kein Spanisch könne: "Ich habe den Bericht nicht lesen können." Er habe nur medizinische Ausdrücke verstanden, den Inhalt habe ihm ein spanischer Kollege so übersetzt."

Quelle:www.sport1.de
15.02.2007, 07:13  

Beitrag #2

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Laijiu
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Er hat gedopt,mehrmals sogar,deshalb hat er im Profi Radsport nichts mehr verloren.
Sollte er doch eine Lizenz bekommen,wäre das ein Zeichen,dass der Radsport gegen Doping machtlos ist und dopende Fahrer weiterhin ihr Unwesen treiben können.
Jeder macht mal einen Fehler.
Aber er hat seine zweite Chance nicht genutzt,sondern weiter gedopt.
Mit Sicherheit nicht nur in den Jahren,wo er erwischt wurde,sondern auch schon vorher.
Ich hoffe,dass das Kapitel Ullrich im Radsport endlich mal beendet wird.
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