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26.02.2007, 13:03   #1
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München - Jetzt ist es also vorbei. Jan Ullrich hat mit seiner Presseerklärung am Montag in Hamburg die Spekulationen über seine Zukunft als aktiver Radrennfahrer beendet. Es wird keine geben, Ullrich hört auf.


Ullrich wird nach eigenen Angaben trotz einiger Angebote, auch von ProTour-Teams, nicht mehr in den Sattel steigen. "Ich beende heute meine aktive Karriere", sagte Ullrich und fügte die "erfreuliche Nachricht" hinzu: "Ich bleibe aber dem Radsport erhalten."
Der 33-Jährige beginnt eine Laufbahn beim Team Volksbank aus Österreich. Dort wird er als Berater, Werbeträger und Repräsentant tätig sein. Besonders stark will er sich in der Jugendarbeit engagieren.
"Ohne Radsport kann ich nicht leben, das ist meine Leidenschaft", so Ullrich. "Das Team Volksbank hätte mich auch als Fahrer verpflichtet und hat sich in den vergangenen Monaten sehr um mich bemüht. Die Mentalität dieses Teams hat mir wahnsinnig zugesagt. Die Jugendarbeit liegt mir ganz besonders am Herzen."
Ende eines bitteren Kapitels
Mit dieser Verlautbarung endet ein bitteres Kapitel, das einen Tag vor dem Start der Tour de France 2006 begann. Damals wurde unter anderem Ullrich von der Teilnahme am wichtigsten Radrennen der Welt ausgeschlossen, weil sein Name auf einer Liste angeblicher Kunden des als "Doping-Arzt" bezeichneten Eufemiano Fuentes stand.
Es begannen Monate voller Rechtfertigungen auf der einen und Beschuldigungen auf der anderen Seite. Ullrich weigerte sich lange, eine DNA-Probe abzugeben, die seine Unschuld hätte beweisen können.
Justiz will weiter ermitteln
Anfang des Jahres entschloss er sich dann doch zu einer Speichelprobe, die im Falle der Freigabe der Blutbeutel seitens der spanischen Justiz, in denen Ullrichs Blut sein soll, einen Vergleich der DNA ermöglichen würde. Diese Freigabe wurde laut "Süddeutscher Zeitung" offenbar vor wenigen Tagen erteilt.
Ullrich erklärt sein Zögern wiefolgt: "Ich kann die Meinung nicht verstehen, dass eine DNA-Probe das normalste von der Welt sein soll. Für mich ist das nicht so."
"Habe niemanden betrogen"
Zwar wird Ullrich im Falle einer Übereinstimmung der Proben nun nicht mehr sportlich gesperrt werden können, aber nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" will die Staatsanwaltschaft den Fall trotz des Rücktritts weiterverfolgen.
Für Ullrich kein großes Problem, denn: "Ich habe in meiner Karriere niemanden betrogen und niemandem geschadet, darauf bin ich stolz."
Stattdessen holte Ullrich zum großen Schlag gegen seine stärksten Kritiker aus.
Scharfe Attacken gegen die Kritiker
Zu Professor Werner Franke, der sich stets von der Schuld Ullrichs überzeugt gezeigt hatte, sagte er: "Der zerstreute Professor aus Heidelberg hat sich selbst mit seinen Äußerungen disqualifiziert."
Noch schlimmer traf es den Präsidenten des Bundes Deutscher Radfahrer, Rudolf Scharping. "Einer meiner besten Kumpels ist Rudolf Scharping. Er war einer der größten Schulterklopfer, hat meine Popularität für sich genutzt", klagt Ullrich an.
Und weiter: "Er steigt ab vom Verteidigungsminister zum BDR-Präsidenten und schreit dann herum, er wolle mir keine Lizenz geben. Ich habe mit ihm seit zwei Jahre nicht gesprochen. Es ist ganz schlecht für den deutschen Radsport, wenn solche Leute das Sagen haben. Sie haben keine Leidenschaft und lieben den Sport nicht. Sie wollen sich nur selbst darstellen."
1993 Amateur-Weltmeister
Jan Ullrich geht nach einer von Doping-Verdächtigungen überschatteten Karriere, die 1993 mit dem Gewinn der Amateur-Weltmeisterschaft auf der Straße begann.
1996 schaffte Ullrich dann als Edelhelfer von Bjarne Riis beim Team T-Mobile als Zweiter der Tour de France den Durchbruch in die Weltspitze bei den Profis.
Der große Wurf im Jahr 1997
Der ganz große Wurf gelang Ullrich im folgenden Jahr, als er zum ersten und einzigen Mal die große Schleife durch Frankreich gewann. Bis heute ist er der einzige Deutsche, der bei der Frankreich-Rundfahrt triumphieren konnte.
In den folgenden Jahren scheiterte Ullrich bei der Tour immer wieder an sich selbst und vor allem am übermächtigen Lance Armstrong. Insgesamt wurde er fünf Mal Zweiter bei der Tour de France.
Dazu kamen der Olympiasieg im Straßenrennen in Sydney 2000, der Sieg bei der Spanien-Rundfahrt 1999 und zwei WM-Titel im Zeitfahren 1999 und 2001.

Quelle:www.sport1.de
26.02.2007, 13:38   #2
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Auf der einen Seite ist es zwar schade, aber d er dem Radsport erhalten bleibt, finde ich ist es nicht so schlimm. Was ich sogar sehr gut finde, das er sich in der Jugend sehr stark einsetzen will, wie lange er sich auch für den Deutschen Nachwuchs stark macht und nicht nur den Österreichischen, weil er ineinem Österreichischen Team ist, ist alles in Ordnung
26.02.2007, 13:50   #3
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Ich begrüße es,dass er seine Kariere beendet hat.
Jedoch halte ich es für nicht richtig,dass er sich jetzt um den Jugendbereich kümmert.
Denn er ist ein denkbar schlechtes Vorbild für die Jüngeren.
Jan Ullrich ist zwei mal erwischt worden beim Dopen und hat es sicherlich noch öfters getan.
Wenn so jemand sich um die Jugend kümmert,dann könnte es sein,dass die Jugend ihn als Vorbild ansieht und sich denkt,dass das Dopen nicht so schlimm sei und man damit sogar bei der Tour de France weit vorne landen kann.
Und das darf einfach nicht passieren.
Es wird schon so viel gedopt im Radsport.
Man muss mit allen Mitteln verhindern,dass die Radsportler von morgen auch zum Doping verfallen.
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