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10.10.2012, 00:33   #1
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Jo, ich wollt so einen eig. schon lange mal aufmachen.
Politische und gesellschaftliche Themen hier rein und ich würde es zudem begrüßen, wenn man hier von inhaltsleeren oder "Witz"-Posts verschont bleibt.

Chávez wurde deutlich wiedergewählt. Freut mich, die Amis werden natürlich kotzen, nachdem es zuletzt noch hieß, dass er die 3. Wiederwahl nicht schaffen wird.
Wie steht ihr so dazu?
10.10.2012, 00:39   #2
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Also das Wort deutlich würde ich jetzt vlt. nicht unbedingt verwenden, denn unter deutlich verstehe ich was anderes. Aber generell kann man sich glaubig ziemlich darüber streiten ob es für das VOlk gut ist oder nicht. Sicherlich hat er in seiner bisherigen Zeit einiges bewegen und verbessern können, einiges ist aber fraglich und die Wege die zum Ziel geführt haben zum Teil sicherlich auch.

Wo man aber auf alle Fälle froh sein kann, das es keine Ausschreitungen oder ähnliches gab, was einige im Vorfeld für möglich hielten, denn sowas hätte auf alle Fälle keiner gebrauchen können
10.10.2012, 00:46   #3
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jemand lust einem unwissenden die situation/den präsidenten genauer zu erklären? Zufrieden
10.10.2012, 00:52   #4
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Zitat:
Zitat von apollox
Also das Wort deutlich würde ich jetzt vlt. nicht unbedingt verwenden, denn unter deutlich verstehe ich was anderes. Aber generell kann man sich glaubig ziemlich darüber streiten ob es für das VOlk gut ist oder nicht. Sicherlich hat er in seiner bisherigen Zeit einiges bewegen und verbessern können, einiges ist aber fraglich und die Wege die zum Ziel geführt haben zum Teil sicherlich auch.

Wo man aber auf alle Fälle froh sein kann, das es keine Ausschreitungen oder ähnliches gab, was einige im Vorfeld für möglich hielten, denn sowas hätte auf alle Fälle keiner gebrauchen können
10% finde ich schon "deutlich", auch wenn es früher natürlich noch klarer war.
Klar kann man immer etwas kritisieren und es gibt auch noch viel zu verbessern, dass er praktisch jedem "Feind" der USA aus prinzipiert hofiert find ich auch nicht so pralle und weitere Dinge wie die Kriminalität oder eine Wirtschaft die nicht mehr praktisch komplett auf den Ressourcen basiert sollte er langsam mal angehen, aber den perfekten Präsi gibt es in dieser Hinsicht einfach nicht und ich bin da einfach der Pragmatiker, der sagt lieber jemand der nicht nur mit Worten prahlt sondern die Reichtümer des Landes dafür einsetzt die Armut zu bekämpfen, als jemand der zwar im weißen Haus Cocktailpartys feiern darf aber dafür nur die Elite des Landes vollpumpt und den Großteil in den Slums der Städten verrecken lässt.

Alter, wasn SatzZahnlücke
10.10.2012, 00:59   #5
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Für solch einen Satz alias Bandwurmsatz hätte ich so ziemlich von allen meinen Deutschlehrerinen stunk bekommen und in Aufsätzen PunktabzugLachen

Aber zurück zum Thema, was die Rohstoffe an geht muss ich dir voll und ganz zu stimmen, bestes Beispiel sind ja die Spritpreise von umgerechnet 20 Eurocent für 10 Liter Benzin. Das ist glaubig noch günstiger wie in den Emiraten und Umgebung. Sicherlich Venezuela ist das Land mit den größten Erdölreserven der Welt, dennoch sollte nicht alles auf Basis dessen funktionieren, wobei die Bestechung glaubig in der bisherigen und jetzt wiedergewählten Regierung auch nicht unbedingt niedrig gewesen sein soll, aber da bin ich mir nicht ganz sicher ob ich das nicht vlt. mit etwas anderem verwechsel.
12.10.2012, 15:58   #6
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Friedensnobelpreis geht an die EU | tagesschau.de

LachflashLachflashLachflash

Das Ding ist echt nichts mehr Wert...
12.10.2012, 18:03   #7
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Find' ich gut.

Nächstes Jahr sind dann Netanyahu und Kim Jong-un an der Reihe.

Peace!
12.10.2012, 18:08   #8
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Hm, ich finds gar nicht so schlimm. Da fand ich den Preis für Obama deutlich dämlicher. Lachen
12.10.2012, 18:10   #9
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Wenn ich so schaue, welche Leute ihn früher bekamen & welche jetzt wird mir schlecht ..
12.10.2012, 18:17   #10
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Noch mal zu Chávez: Was mich an Chávez schon stört (außer dem Akzent auf dem a, der ist so lästig beim Schreiben!^^) ist, dass er in der Außenpolitik Regierungen wie die von Assad oder früher Gaddafi unterstützt hat und USA-Feinde schon aus Prinzip. Da sollte man schon andere Kriterien anlegen. Machen wir in der EU allerdings auch nicht (immer), weil wirtschaftliche Interessen bei uns meistens wichtiger sind. Und was die USA macht, muss man ja auch nicht alles gut finden.

Als Verdienst kann er sich aber ganz sicher anrechnen lassen, dass er viel Geld zur Bekämpfung von Armut, Säuglingssterblichkeit, Analphabetismus und anderen sozialen Problemen ausgegeben hat. Ich glaube, dass auch gerade diese Teile der Bevölkerung ihn wiedergewählt haben, weil sie Angst hatten, dass bei einem Regierungswechsel die Gelder spärlicher fließen würden.

Die Ausgaben wurden aber zum allergrößten Teil aus den riesigen Einnahmen aus der Ölindustrie finanziert. 50 % der privaten Unternehmen sind während seiner bisherigen Amtszeit pleite gegangen. Folge ist, dass z.B. 90% der Konsumgüter importiert werden müssen. Die Ölindustrie selbst ist aber inzwischen auch so marode, dass dringend Fachkräfte aus dem Ausland gebraucht würden. Die sind aber, ebenso wie Investoren, nur schwer zu finden, weil das Umfeld nicht besonders einladend ist.

Die Inflationsrate ist mit fast 28 % die höchste in Lateinamerika. Kriminalität, Korruption und Gewalt haben dramatisch zugenommen. Laut Zeitungsberichten soll es 2010 ca. 17.600 Morde gegeben haben gegenüber ca. 4.500 vor der Amtzszeit von Chávez. Dazu kommen täglich Dutzende von Entführungen und Raubüberfällen. Beteiligt daran sind außer "normalen" Kriminellen, Straßengangs auch die Polizei selbst. Der Polizei wird auch vorgeworfen, dass sie in den letzten Jahren Tausende ohne Gerichtsverfahren hingerichtet hat. Außerdem ist Venezuela immer mehr zum Umschlagsplatz für den Drogenhandel geworden.

Dass alles besser geworden wäre, wenn es einen Regierungswechsel gegeben hätte, glaube ich allerdings auch nicht. Jedenfalls nicht in absehbarer Zeit.
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