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Dies ist eine Diskussion zum Thema Innenminister: Killerspiele gleichen Kinderpornos im Hardware & Software Forum, Teil der Off-Topic Forum Kategorie

: man weiß ja nicht wie andere darüber denken?...

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Alt 02.04.2009, 21:55   #11
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Standard AW: Innenminister: Killerspiele gleichen Kinderpornos

man weiß ja nicht wie andere darüber denken?
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Alt 03.04.2009, 14:01   #12
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Standard AW: Innenminister: Killerspiele gleichen Kinderpornos

Es gibt ein paar Neuigkeiten, einmal zu Herrn Herrmann, er hat eine spontane Einladung von CHIP Online - Deutschlands größtes Computer Portal angenommen und stellt sich den Fragen der Community und will diese beantworten, alles weitere dazu findet man unter folgendem Link:
Killerspiel-Debatte: Herrmann stellt sich Ihren Fragen - News - CHIP Online
Da steht auch beschrieben, wie das ganze in etwa ablaufen wird, wobei Herr Herrmann vlt auch persönlich mal im Thema vorbei schauen wird und mitlesen wird als gast oder so, zumindest wäre es vorstellbar.
Ich finde es eine sehr gute Aktion von herrn Herrmann, das er sich scheinbar nicht auf seinen Aussagen ausruht, sondern das Gespräch mit der Community sucht um somit seine Meinung genauer zuerklären, was ihn zu diesem Vergleich bewogen hat oder sich ggf. auch eines besseren zu belehren. Ich werde für meine person zumindest das Thema weiterverfolgen und ein wenig beobachten, da mich die Entwicklung doch ziemlich interessiert.


Jedoch hab ich noch was weiteres für euch, zum Thema Killerspiele, welches auch verdeutlicht, was ich bereits sagte zum Thema Menschen töten virtuell und in der Realität, denn die haben das ganze getestet mit Hilfe von einem Kernspin des Gehirns von mehreren Probanden, wovon manche Gamer waren und manche nicht und alle Probanden haben die exakt gleichen Bilder vorgespielt bekommen von einer virtuellen Szene und einer realen Szene und da wurde halt deutlich, das die Gehirn Aktivitäten bei virtuell und real absolut unterschiedlich sind bei den Gamern als auch bei den anderen und nicht vergleichbar sind, da ganz andere Bereich aktiv sind dabei. Was man lediglich feststellen konnte, dass das Gehirn eines Gamers bei den virtuellen Szenen aktiver ist wie das eines normalen Probanden, aber das führt darauf zurück, das ein gamer bei den Szenen ganz anders denkt, nämlich die Bilder indirekt analysiert, was der jenige der da gespielt hat richtig gemacht hat und was nicht und wie man selbst vorgegangen wäre, was natürlich der normale Proband nicht tut und somit sich das Gehirn gewissermaßen langweilt.
Aber hier erstmal der Link zu dieser Sache:
Brennpunkt: Führen Computerspiele zu Gewalt - CHIP Online

Vor längerer Zeit hatte ich schonmal einen sehr ausführlichen Artigel gesehen zu diesem Thema, wo auch ein Kernspin des Gehirn gemacht wurde, jedoch wurde da noch deutlich genauer darauf eingegangen und erklärt. Falls ich den Artikel wiederfinde, werde ich den auch noch nachreichen
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Alt 03.04.2009, 16:34   #13
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Standard AW: Innenminister: Killerspiele gleichen Kinderpornos

Hab jetzt nochmal geschaut, aber den Artikel leider nicht mehr gefunden, dafür aber einen Bericht bei Welt der Wunder zu diesem Thema, wo auch das gehirn per Kernspin gescannt wurde. Insgesamt war der Bericht sehr neutral gehalten.
Die Quali der beiden Videos ist aber leider nicht die beste, sollte aber reichen um genug zuerkennen.

Teil 1:
YouTube - Welt der Wunder - Killerspiele (1/2)

Teil 2:
YouTube - Welt der Wunder - Killerspiele (2/2)
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Alt 07.04.2009, 14:43   #14
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Standard AW: Innenminister: Killerspiele gleichen Kinderpornos

1. Unabhängig davon, ob Ego-Shooter nun die Gewaltbereitschaft im realen Leben erhöhen oder nicht, kann ich persönlich keinen Geschmack daran finden, Personen mit Kopfschüssen zu töten, mit Schwertern oder Kettensägen zu zerteilen oder in die Luft zu sprengen, und zwar weder im realen Leben noch in der virtuellen Welt. Ich bin da derselben Ansicht wie FIFAPeter132 und Azaouagh. Besonders makaber finde ich es, wenn als Zubehör auch noch Joysticks in Form von Kettensägen angeboten werden.

2. Ich meine auch nicht, dass man Ego-Shooter braucht, um die Teamfähigkeit zu schulen. Wenn es keine anderen Computerspiele gibt, die dies beinhalten, könnte man das auch in der realen Welt, z.B. bei allen Mannschaftssportarten, lernen.

3. Vor allem bin ich aber beim Thema Computerspiele und Gewalt gegen eine Schwarzweißmalerei. Die Diskussion darüber in der Öffentlichkeit ist ja inzwischen schon zu einem Glaubenskrieg geworden. Mittlerweile soll es zum Thema mediale Gewalt weltweit ca. 5000 (!) Studien geben. Jeder stürzt sich gleich auf die, die auf den ersten Blick seine eigene Position unterstützen könnte, ohne den Aussagewert genau zu kennen. Das ist jetzt bei der von CHIP zitierten Studie der Uni Bremen so und war früher nicht anders. Wer wissen will, wie die Studie der Uni Bremen von denjenigen, die sie durchgeführt haben, selbst interpretiert wird, sollte sich das komplette Interview mit Thosten FEHR einmal ansehen, das 3sat vor einigen Tagen ins Internet gestellt hat (Link weiter unten. Dauer des Videos: ca. 25 Min.).

FEHR bestätigt zunächst, das bei der von ihm getesteten Gruppe (laut CHIP 22 Personen) aufgrund der im Gehirn aktivierten Bereiche festgestellt werden konnte, dass das Gehirn der Testpersonen durchaus zwischen virtueller und realer Welt unterscheiden konnte und aggressive Verhaltensweisen aus der virtuellen Welt nicht auf die reale Welt übertragen wurden.

Aber: Man muss auch berücksichtigen, welche Einschränkungen er macht. Seiner Aussage nach hat die Studie nur eine Aussagekraft für die von ihm untersuchte Personengruppe, nämlich "gesunde, moralisch gefestigte Personen im frühen Erwachsenenalter mit normaler Entwicklung und ohne irgendwelche Auffälligkeiten". FEHR sagt ausdrücklich, dass eine Verknüpfung zwischen virtueller und realer Welt bei diesen Personen seiner Ansicht nach deshalb nicht stattfand, weil ihr Gehirn die aggressiven Verhaltensweisen in der virtuellen Welt als völlig unrealistisch einstufte, da im realen Leben Gewalt bei ihnen nicht vorkam. Wenn jemand dagegen in seinem Leben bereits Erfahrungen mit Aggressionen gemacht habe, könne das ganz anders aussehen. Die Ergebnisse sind seiner Ansicht nach auch nicht ohne weiteres auf Kinder und Heranwachsende übertragbar, weil die Entwicklungsphase in diesem Alter noch nicht abgeschlossen und noch kein verfestigtes Wertesystem vorhanden ist. Auch Personen mit irgendwelchen besonderen Eigenschaften wie einer stark introvertierten Haltung oder solche mit psychischen Problemen müssten gesondert untersucht werden.

Hier der Link zu dem Video:
http://blog.zdf.de/3sat.neues/2009/0...erview-mi.html
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Alt 21.04.2009, 23:14   #15
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Standard AW: Innenminister: Killerspiele gleichen Kinderpornos

Inzwischen hat Joachim Herrmann in einem Interview vom 17.04.2009 zum Thema "Killerspiele, Drogen & KiPos" Stellung genommen. Auf die Frage, ob man mit einem Verbot von Ego-Shootern nicht die Ursachen, sondern nur die Symtome bekämpfen würde, sagte Herrmann, nach dem heutigen Forschungsstand sei davon auszugehen, dass Ego-Shooter vor allem bei Kindern und Jugendlichen, aber auch von Erwachsenen die Gefahr massiver Straftaten erhöht. Beim Amoklauf von Winnenden seien allerdings mit Sicherheit in erster Linie andere Faktoren wie Vereinsamung, soziale Ausgrenzung oder psychische Defekte maßgeblich gewesen. Zwar werde nicht jeder Killerspieler selbst zum Killer, die Hemmschwelle werde jedoch herabgesetzt, so dass zusammen mit anderen Faktoren dann eine Amoktat ausgelöst werden könne. Der Vergleich von Ego-Shootern mit Kinderpornographie beziehe sich nur auf die Schädlichkeit für den Nutzer. In beiden Fällen sei die Gefahr einer Abstumpfung und Nachahmung da. Wer das gesamte Interview lesen will:

http://www.gulli.com/news/joachim-he...er-2009-04-17/

Was ich Herrmann vorwerfe, ist, dass er nach wie vor und offenbar wider besseres Wissen der Öffentlichkeit vorgaukelt, ein Verbot von Ego-Shootern sei die Lösung des Gewaltproblems. Dabei sind sich doch fast alle Wissenschaftler einig darüber, dass Ego-Shooter nur dann die Gewaltbereitschaft fördern können, wenn der Boden dafür durch andere Faktoren vorbereitet ist. Herrmann sollte sich lieber Gedanken darüber machen, was in unserer Gesellschaft schief läuft, insbesondere an den Schulen und in den Familien, und wie das verändert werden kann. Aber so etwas eignet sich offenbar nicht als Wahlkampfthema.

Wenn sich jemand mit den tatsächlichen Ursachen von Amokläufen beschäftigen will:

http://www.3sat.de/3sat.php?http://w...ano_titel.html

http://www.uni-bielefeld.de/paedagog...ele/folgen.htm

http://www.bild-der-wissenschaft.de/...ct_id=31575541

Geändert von rado (21.04.2009 um 23:22 Uhr).
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Alt 22.04.2009, 12:53   #16
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Standard AW: Innenminister: Killerspiele gleichen Kinderpornos

Der wird nicht mehr zu Vernunft kommen, würde mich zumindest wundern, es ist zwar schön, das er sich etwas klarer jetzt geäußert hat, wie er den Vergleich meint, trotzdem weiterhin keine wirkliche Einsicht zeigt, das ein Verbot oder ähnliches nichts bringt, wie Rado schon sagte.

Was als Bsp noch gar nicht genannt wurde, so ein Verbot würde auch nicht viel bringen, denn wer wirklich Ego-Shooter spielen will, findet auch ne Möglichkeit, gerade heutzutage wo es das Web 2.0 gibt und solch schnelle DSL Leitungen. Dazu kommt auch noch, das der Anreiz was zu machen, was illegal oft noch größer ist, als der Anreiz was legales zumachen, da der Kick bei etwas illegalem einfach höher ist, denn der Mensch stößt dabei einfach mehr Adrenalin aus.
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Alt 17.08.2010, 14:50   #17
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Standard AW: Innenminister: Killerspiele gleichen Kinderpornos

Was ist eigentlich jetzt daraus geworden?
Erstaunlich wäre nicht wenn die Politiker sich nicht mehr damit beschäftigen.
Wenn sich andere Themen besser eignen, dann kann es schnell sehr still werden um eigentlich so "wichtige" Themen wie dieses hier.
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Alt 17.08.2010, 20:17   #18
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Standard AW: Innenminister: Killerspiele gleichen Kinderpornos

Es scheint tatsächlich wieder etwas ruhiger um die Sache geworden zu sein. Seehofer und Herrmann hatten im Frühjahr 2009 mit einem Verbotsantrag für "Gewaltspiele" wohl schon in der bayrischen Kabinettssitzung keine Mehrheit gefunden, so dass die Staatsregierung verkündete, dass es 2009 keinen weiteren Vorstoß in dieser Richtung geben werde.

Im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und FDP ist ebenfalls von einem Verbot nicht die Rede, so dass man davon ausgehen kann, dass sich die Parteien nicht darauf einigen konnten. Schon bei den Internetsperren hatte sich die FDP durchgesetzt.

Im Januar 2010 hatte die bayerische Justizministerin Merk dann zwar erneut ein Verbot von "Killerspielen" gefordert. Der FDP-Abgeordnete Thomae sprach sich aber energisch dagegen aus. Ein Verbot sei nur eine Scheinlösung. Seriöse Politik müsse nach den Wurzeln der Probleme suchen. Jugendliche würden nicht deshalb gewalttätig, weil sie "Killerspiele" spielen. Außerdem müsste, wenn das Verbot überhaupt Wirkung haben soll, neben Verkauf und Verbreitung auch Beschaffung und Besitz solcher Spiele unter Strafe gestellt werden. Um zu verhindern, dass Kinder und Jugendliche Zugang zu solchen Spielen über die Rechner von Erwachsenen erhielten, müssten Strafverfolgungsbehörden ständig die Festplatten privater Haushalte kontrollieren. Dies würde eine ungeheure Überwachungsmaschinerie erfordern und wäre völlig unverhältnismäßig.

Im Juli 2010 gab es zwar noch einen Appell des "Aktionsbündnisses Winnenden" an den Deutschen Bundestag, in dem ein Verbot von "Killerspielen" gefordert wurde. Angesichts der offensichtlich bestehenden Uneinigkeiten zwischen den Koalitionsparteien dürfte ein Verbot aber auf absehbare Zeit erst einmal vom Tisch sein.

Quellen:
gulli.com - news - view - FDP: Killerspiele verbieten ist völlig sinnlos
CDU/CSU und FDP: Killerspielverbot vom Tisch? - killerspiele
Aktionsbündnis Winnenden fordert Verbot von Killerspielen - killerspiele, winnenden
rado ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2010, 20:37   #19
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Standard AW: Innenminister: Killerspiele gleichen Kinderpornos

die Verfassungsfeinde sollen mal schön nach Nordkorea auswandern, wenn die sowas fordern...ist ganz eindeutig Verfassungswidrig, diese Forderung...
Selbst die Kürzung von Spielen oder Filmen ist verfassungsfeindlich, es sei denn, bei den Dreharbeiten von Filmen würden tatsächlich die Menschenrechte verletzt werden...ansonsten muss jegliche Darstellung erlaubt sein.
Man könnte ja Kinder-Mangapornos oder so machen...nciht weil ich das gut finde, aber dann würden vll. nicht mehr so viele Kinder in Wirklichkeit missbraucht werden.....etwa so wie Frauenparkplätze im Parkhaus^^
marquito42 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.08.2010, 15:35   #20
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Zitat:
Zitat von rado Beitrag anzeigen
Es scheint tatsächlich wieder etwas ruhiger um die Sache geworden zu sein. Seehofer und Herrmann hatten im Frühjahr 2009 mit einem Verbotsantrag für "Gewaltspiele" wohl schon in der bayrischen Kabinettssitzung keine Mehrheit gefunden, so dass die Staatsregierung verkündete, dass es 2009 keinen weiteren Vorstoß in dieser Richtung geben werde.

Im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und FDP ist ebenfalls von einem Verbot nicht die Rede, so dass man davon ausgehen kann, dass sich die Parteien nicht darauf einigen konnten. Schon bei den Internetsperren hatte sich die FDP durchgesetzt.

Im Januar 2010 hatte die bayerische Justizministerin Merk dann zwar erneut ein Verbot von "Killerspielen" gefordert. Der FDP-Abgeordnete Thomae sprach sich aber energisch dagegen aus. Ein Verbot sei nur eine Scheinlösung. Seriöse Politik müsse nach den Wurzeln der Probleme suchen. Jugendliche würden nicht deshalb gewalttätig, weil sie "Killerspiele" spielen. Außerdem müsste, wenn das Verbot überhaupt Wirkung haben soll, neben Verkauf und Verbreitung auch Beschaffung und Besitz solcher Spiele unter Strafe gestellt werden. Um zu verhindern, dass Kinder und Jugendliche Zugang zu solchen Spielen über die Rechner von Erwachsenen erhielten, müssten Strafverfolgungsbehörden ständig die Festplatten privater Haushalte kontrollieren. Dies würde eine ungeheure Überwachungsmaschinerie erfordern und wäre völlig unverhältnismäßig.

Im Juli 2010 gab es zwar noch einen Appell des "Aktionsbündnisses Winnenden" an den Deutschen Bundestag, in dem ein Verbot von "Killerspielen" gefordert wurde. Angesichts der offensichtlich bestehenden Uneinigkeiten zwischen den Koalitionsparteien dürfte ein Verbot aber auf absehbare Zeit erst einmal vom Tisch sein.

Quellen:
gulli.com - news - view - FDP: Killerspiele verbieten ist völlig sinnlos
CDU/CSU und FDP: Killerspielverbot vom Tisch? - killerspiele
Aktionsbündnis Winnenden fordert Verbot von Killerspielen - killerspiele, winnenden
Danke für die Informationen.

Ich glaub dass es jetzt wohl sein kann dass es ruhiger wird um die "Killerspiele".
Kommt aber der nächste Amkoklauf (und irgendwann wird leider wieder einer kommen fürchte ich) dann fängt die ganze Diskussion wieder vorn vorne an.
Und ich meine auch von vorne.
Dann werden die ganzen alten Argumente wieder ausgerollt die eigentlich schon in Winnenden oder Erfurt längst diskutiert wurden.
Leopard ist offline   Mit Zitat antworten
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